ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz hat gleich drei Kolleginnen kurz vor Ostern befördert.

4. April 2026 / 08:06 Uhr

ORF unter Druck: Drei neue Leitungspositionen sorgen für Empörung

Der ORF kommt aus den Skandalen nicht heraus. Zuletzt sorgten wieder einmal die absurden Gehälter der Manager für Empörung – jetzt gibt es einen neuen Aufreger in der Führungsebene. Konkret geht es um drei Leitungspositionen.

Kurz vor Ostern noch drei Osternesterl verteilt

Verantwortlich dafür ist Stefanie Groiss-Horowitz, die unter der ehemaligen schwarz-grünen Regierung im Staatssender zur Programmdirektorin aufgestiegen war. Sie ernannte jetzt gleich drei Kolleginnen zu Ressort- und Redaktionsleiterinnen. Nach dem Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann, dem sexuelle Belästigungen vorgeworfen wurden, was sich später als falsch erwies, hat Groiss-Horowitz also „kurz vor Ostern“ noch „drei Osternesterl“ verteilt – so formulierte es zumindest FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker. Er fragte sich, ob dies die neue Linie der interimistischen Senderchefin Ingrid Thurnher sei:

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Statt weniger Spitzenjobs, neuer Bescheidenheit und geringerer Gehälter an den Tag zu legen, werden gleich drei neue hochbezahlte Posten besetzt – und das nur wenige Monate vor Ende des amtierenden Direktoriums!

„Das kann man ja alles nicht erfinden“

Diese Vorgangsweise kenne man eigentlich nur von flüchtenden Regierungen, so Hafenecker. Kurz vor der Neubestellung des Direktoriums besetze die Programmdirektorin noch schnell drei Hauptabteilungsleiterposten – nach dem Motto: Als erste Konsequenz nach der peinlichen Diskussion um Supergagen werde gleich noch mit neuen Topposten nachgelegt. Hafenecker zeigte sein Unverständnis: „Das kann man ja alles nicht erfinden.“

Auch andere Personalentscheidungen irritieren

Auch mit der bisherigen Leistung Thurnhers ist der blaue Generalsekretär und Mediensprecher alles andere als zufrieden: So wurde etwa Sportchef Hannes Aigelsreiter ernannt, der gleich durch sein Jahresbruttogehalt von stolzen 340.000 Euro auffiel, wodurch er sofort auf den dritten Platz der ORF-Spitzenverdiener kam. Aigelsreiter wurde aber „inzwischen schon wieder gegangen“, erinnerte Hafenecker. Kein gutes Bild für den Sender, fand Hafenecker – der eine klare Forderung hat:

All diese Ereignisse werfen leider kein gutes Bild auf den Staatsfunk. Es wird Zeit, dass Ingrid Thurnher endlich in die Gänge kommt und derartige Vorgänge im Sinne aller Zwangsgebührenzahler abstellt.

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