Nur noch eine kleine Minderheit traut es der Bundesregierung zu, Deutschland wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Hier CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz und SPD- Finanzminister Lars Klingbeil.

2. April 2026 / 13:40 Uhr

Rekordverdächtig: Schon 84 Prozent der Deutschen mit schwarz-roter Koalition unzufrieden


Obwohl erst elf Monate im Amt, schaffte es die Bundesregierung bereits, die abgewählte Erfolglos-Ampel in der Zufriedenheitsskala der Bevölkerung hinter sich zu lassen. Gerade einmal noch 15 Prozent äußerten sich laut aktuellem ARD-Deutschlandtrend, zufrieden mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seinen Regierungskollegen zu sein. Im September 2024 brachte es die damalige Ampelregierung immerhin noch auf 16 Prozent Zufriedenheit. Kurz darauf war sie Geschichte.

Vertrauen in Regierung am Tiefpunkt

Es sind verheerende Zahlen, die der Deutschlandtrend der Bundesregierung bescheinigt. Denn den 15 Prozent Zufriedenen stehen 84 Prozent Unzufriedene entgegen. Die Kategorie „sehr zufrieden“ sank im Vergleich zur letzten Umfrage von einem Prozent sogar auf den Nullpunkt. Ähnlich schlecht beurteilten die Befragten die Wirtschaftskompetenz der Regierung. Nur noch 26 Prozent trauen der Koalition zu, die Wirtschaft im Land voranzubringen. 70 Prozent haben diese Hoffnung bereits aufgegeben. Und nur ein Fünftel glaubt, dass die Regierung die nötigen Maßnahmen ergreifen kann, um den Sozialstaat in Deutschland sicherer zu machen.

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SPD-Führung sackt ab

Als Sargnagel für die krisengeschüttelte SPD erweist sich immer mehr das Führungsduo Finanzminister Lars Klingbeil und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas. Im Vergleich zum Vormonat sackte Klingbeil bei der Politikerzufriedenheit um 15 Prozentpunkte auf 18 Prozent ab, womit er nun gleichauf mit dem AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla liegt, der einen Prozentpunkt zulegen konnte. Auf nur noch zehn Prozent kommt Bas, die ihrerseits zehn Prozentpunkte einbüßte. Bundeskanzler Merz verlor acht Prozentpunkte und kommt bei den persönlichen Zufriedenheitswerten auf 21 Prozent.

AfD sitzt CDU im Nacken

Die Unzufriedenheit mit der Regierung bildet sich auch in der aktuellen Sonntagsfrage ab. Hier liegt die oppositionelle AfD mit 25 Prozent (plus 2) einen Prozentpunkt hinter der CDU mit 26 Prozent (minus 2). Ebenfalls zwei Prozentpunkte büßte die SPD ein, die mit nur noch zwölf Prozent zwei Prozentpunkte hinter die Grünen (14) zurückgefallen ist. Die Linke käme laut der Umfrage auf zehn Prozent und das BSW wäre mit drei Prozent weiterhin nicht im Bundestag vertreten.

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