Viktor Orbán (Fidesz) gegen Peter Magyar (Tisza) heißt das Duell am 12. April bei den Parlamentswahlen in Ungarn. Jetzt hat der Verteidigungsminister Kristófs Szalay-Bobrovniczky auf Facebook eine Umfrage präsentiert, die die Fidesz als klaren Sieger ausweist.
Manipulation und Verdrehung vergeblich
Laut dem – zugegeben regierungsfreundlichen – Institut Nézőpont Intézet liegt Orbán zwei Wochen vor dem Urnengang sechs Prozentpunkte vor seinem Herausforderer Magyar. Fidesz würde demnach auf 46 Prozent der Stimmen kommen, Tisza auf 40 Prozent. Ungarns Verteidigungsminister Szalay-Bobrovniczky kommentierte dieses Ergebnis mit den Worten:
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Weitere InformationenVergeblich sind die Manipulation und die Verdrehung! Die Realität: Fidesz 46 % – Tisza 40 %. Die Menschen wollen weder Märchen noch die Ukraine! Für uns steht Ungarn an erster Stelle, nicht die Ukraine – deshalb ist Fidesz die sichere Wahl am 12. April.
Ungeprüfte Behauptungen
Szalay-Bobrovniczky spielte mit dem Wort „Märchen“ auf einen Bericht der Washington Post an, die unter Berufung auf einen anonymen europäischen Sicherheitsbeamten behauptete, Ungarns Regierung habe über Jahre hinweg vertrauliche Informationen aus EU-Ratssitzungen an Russland weitergegeben.
„Hier wird auf EU-Ebene versucht, auf Basis ungeprüfter Behauptungen politischen Druck aufzubauen und in demokratische Prozesse einzugreifen – das ist inakzeptabel”, erklärte daraufhin der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament, Harald Vilimsky. Unzensuriert berichtete.
