Das dürfte Alice Weidel sehr freuen. Massenhaft Gewerkschaftsmitglieder lehnen sich gegen die DGB auf und wählen trotz linker Hetze AfD.

25. März 2026 / 09:03 Uhr

Gewerkschaft empört: AfD löste SPD als Arbeiterpartei ab

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist mehr als verärgert über die Alternative für Deutschland (AfD). Der Grund dafür ist denkbar einfach: Die AfD ist nicht links und damit der Feind. Dabei schreckt der DGB auch nicht vor Vergleichen zurück, die wirken, als würden sie das Dritte Reich verharmlosen.

Hetze gegen AfD wirkungslos

Beispielsweise titelte der DGB-Bayern “Wer AfD wählt hat aus 1933 nichts gelernt” und behauptete dort, der “DGB-Kreisvorsitzende Werner Gloning sieht erschreckend viele Parallelen zwischen der NSDAP von vor 1933 und der AfD von heute”. Das ist mehr als nur geschichtsvergessen; es ist regelrechte Hetze.

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Umso mehr dürfte es die Bosse des DGB nun ärgern, dass Kettner Edelmetalle Folgendes verkünden konnte: “Gewerkschafter stimmen massenhaft für die AfD – ein Debakel für den DGB”. Demnach haben bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz “Gewerkschaftsmitglieder deutlich häufiger für die AfD gestimmt als der Durchschnitt der Bevölkerung.” Das bedeutet, dass gerade die “Organisationen, die sich seit Jahren als Speerspitze im Kampf gegen die Blauen inszenieren” jetzt ihre eigene Basis an die AfD verlieren.

SPD steigt bei Arbeitern ab

Laut tarifpolitik.info haben vor zweieinhalb Wochen in Baden-Württemberg 24 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder die AfD gewählt. Landesweit erhielt sie 18,8 Prozent. Berufstätige Bürger, die keiner Gewerkschaft angehören, stimmten mit 18 Prozent ebenfalls weniger für die AfD. Zu besagter Wahl stellte AfD-Chefin Alice Weidel Folgendes fest: “Wir sind die Partei vor allem der jungen Wähler, der Menschen, die eine Zukunft haben wollen in diesem Land. Das ist aus den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hervorgegangen.”

Besonders alarmierend müsste für die traditionell SPD-nahen Arbeitnehmerorganisationen sein, dass in Baden-Württemberg nur acht Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für die Genossen votierten. Damit konnten sie in diesem traditionellen Milieu nur ein Drittel so viele Stimmen gewinnen wie die AfD. Die AfD hat somit die SPD als Arbeiterpartei abgelöst.

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