Bei einer Konferenz in Budapest rechnete FPÖ-Chef Herbert Kickl mit dem falschen Weg in Europa ab und lobte Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán für seinen leidenschaftlichen Kampf für die echten europäischen Werte.
Ungarn als unbeugsamer Fels
Ungarn – so Kickl bei der CPAC 2026 gestern, Samstag, wo sich die konservativen Politiker der Welt trafen – gebe sein eigenes Land nicht preis, sondern kämpfe mit voller Leidenschaft für seine Selbstbestimmung. Ungarn sei ein unbeugsamer Fels der echten europäischen Werte. Und an ihm zerbreche die Brandung der zerstörerischen Wokness, der gefährliche Multikulturalismus und des alles zersetzenden Globalismus, der aus Brüssel dagegen anrolle.
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Weitere InformationenViele Regierungen hätten längst vor diesem linken Ungeist kapituliert, dienten sich dem an, trieben ihn voran und würden dabei den schlimmsten Verrat an den Interessen und Wünschen ihrer eigenen Bevölkerung begehen.
Orbán lässt sich nicht zum Bittsteller degradieren
Viktor Orban schlage einen anderen Weg ein, er wehre sich gegen die Zersetzung und gegen den Verfall und er tue das mit großem Erfolg. Er schütze seine Grenzen, er stärke die Familien, er bewahre die Identität, er mache sich für den Frieden stark – und er lasse sich von niemandem zum Bittsteller oder zum Befehlsempfänger degradieren.
Europa zerstört sich von innen heraus selbst
Kickl zeigte sich davon überzeugt, dass in Europa der „Wind of Change“ wehe. Die patriotischen Kräfte müssten nur noch die Segel richtig setzen. Denn Europa zerstöre sich von innen heraus selbst, indem es die nationalen Identitäten und die Geschlechter auflöse, indem sie die Bedeutung von Grenzen relativiere, indem sie die Masseneinwanderung nicht als Problem definiere, sondern als politisches Ziel. Und indem sie Multikulturalismus als Idealzustand verkläre.
Asyl bedeutet nicht Heimatrecht in unseren Vaterländern
Asyl bedeute Schutz vor persönlicher Verfolgung. Aber auf Zeit und im nächstgelegenen, sicheren Land. Asyl bedeute nicht das Recht auf Migration nach Belieben und ein Heimatrecht für jeden Menschen auf diesem Globus „ausgerechnet in unseren Vaterländern“. Es sei auch nicht human, wenn Millionen Menschen auf tausenden Kilometern auf eine gefährliche Reise geschickt würden, wenn Schlepperbanden Milliarden kassieren, wenn europäische Sozialsysteme so überfordert würden, dass sie die eigene Bevölkerung nicht mehr absichern könnten, wenn die Kriminalität explodiere und wenn mit unserem Steuergeld Parallel- und Gegengesellschaften finanziert würden, „in denen unsere Werte verachtet und bekämpft werden“. Das habe mit Humanität nichts zu tun.
Auf der Facebook-Seite von Herbert Kickl finden Sie die komplette Rede des FPÖ-Chefs bei der Conservative Political Conference (CPAC) in Budapest:Â
