In der ServusTV-Sendung „Links.Rechts.Mitte“ gestern, Sonntag, hat sich Standard-Schreiber Eric Frey gegen einen Eingriff der Regierung auf die Spritpreise ausgesprochen. Stattdessen gab er Autofahrern kuriose Spartipps.
Niedriger Benzinpreis kein Menschenrecht
Frey sprach frei von der Seele: Es gebe kein Bürger- und Menschenrecht auf einen Benzinpreis von 1,50 Euro. Wörtlich sagte er:
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Weitere InformationenDer Benzinpreis ist etwas, was auch klare Signale schickt für Menschen zu sagen, entweder man kann weniger fahren, man kann auch langsamer fahren.
Leute sollen E-Autos kaufen
„Es gibt noch eine lustigere Antwort von unserem Umweltminister Carsten Schneider, zog daraufhin der deutsche Publizist Norbert Bolz die Aussage von Frey, die an den Spartipp der früheren grünen Umweltministerin Leonore Gewessler erinnerte, beim Kochen doch den Deckel drauf zu geben, ins Lächerliche: Schneider habe gesagt, dass alle, die sich über den hohen Spritpreis aufregen würden, doch einfach ein E-Auto kaufen sollten. Diese Variante, so Bolz, sei noch lustiger als der Tipp des Standard-Mitarbeiters.
Absurder Gedanke
Die Aussage von Frey sei – so Bolz – auch deshalb nicht schlau, weil es Menschen gebe, die auf das Auto angewiesen wären. Denen sei in keiner Weise geholfen, wenn man sagt, dass sie langsamer fahren sollen – „das ist ein vollkommen absurder Gedanke“.
Leute sollen zu Fuß gehen
Frey ist übrigens nicht der einzige Besserverdiener, der den Österreichern Tipps gibt, wie sie die teuren Spritpreise besser verdauen können. Claus Pándi schreibt heute, Montag, in seinem Kommentar in der Kronen Zeitung, dass OMV-Chef Alfred Stern (kolportierte Jahresgage von vier Millionen Euro) bemerkt hätte, dass die Leute zu Fuß gehen könnten, wenn ihnen der Treibstoff zu teuer sei.
