Durch die wachsende muslimische Bevölkerung gehören islamische Sitten immer mehr zum Alltag in Europa. Das stößt bei vielen auf Unbehagen (Symbolbild).

7. März 2026 / 14:13 Uhr

Ramadan bestimmt Alltag: Neue Spannungen in Schule und Stadion

Zwei aktuelle Vorfälle lassen die Alarmglocken klingen: An einer Schule sollen Kinder ihre Jause heimlich essen, während beim Fußballspiel von Schalke 04 in Gelsenkirchen eine Pause wegen des Ramadan eingelegt wurde. Werden islamische Bräuche immer mehr zum Alltag?

Schüler sollen Jause heimlich essen

An einer Schule im deutschen Kleve (Nordrhein-Westfalen) sorgte eine interne Anweisung für Diskussionen. Berichten zufolge sollen Schüler ihre Jause während des Ramadan möglichst unauffällig essen. Hintergrund ist, dass muslimische Mitschüler während des Fastenmonats tagsüber auf Essen und Trinken verzichten. Nach Berichten von Eltern und Medien wurde den Kindern nahegelegt, ihr Essen nicht offen zu konsumieren, um fastende Schüler nicht zu „provozieren“. Islamisierungskritiker sehen darin ein fragwürdiges Signal. Schließlich handelt es sich beim Ramadan um eine religiöse Praxis, die freiwillig ausgeübt wird und eigentlich nicht den Alltag anderer bestimmen sollte.

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Ramadan-Pause beim Schalke-Spiel

Auch im deutschen Profifußball spielte der Ramadan zuletzt eine Rolle. Beim Zweitligaspiel des FC Schalke 04 wurde die Partie kurz unterbrochen, damit muslimische Spieler nach Sonnenuntergang ihr Fasten brechen konnten.Solche Unterbrechungen sind im internationalen Fußball inzwischen keine Seltenheit mehr. Vereine und Verbände begründen sie häufig mit Rücksicht auf religiöse Bedürfnisse der Spieler. Für viele Beobachter wirft das jedoch Fragen auf. Fußballspiele folgen normalerweise einem klaren Ablauf mit festen Halbzeiten und Pausen. Wenn zusätzliche Unterbrechungen eingeführt werden, weil einzelne Spieler religiöse Vorschriften einhalten möchten, wird dies von manchen als ungewöhnlicher Eingriff in den regulären Spielbetrieb gesehen.

Zunehmende Sichtbarkeit religiöser Regeln

Beide Ereignisse stehen exemplarisch für eine Entwicklung, die in Deutschland seit Jahren diskutiert wird: die wachsende Islamisierung im öffentlichen Raum. Während linksliberale Befürworter darin ein Zeichen gelebter Vielfalt sehen, warnen vor allem liberalkonservative bis rechte Kräfte immer wieder vor einer schleichenden Unterwanderung staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen durch den politischen Islam. Besonders sensibel wird die Debatte dort, wo Schulen oder öffentliche Einrichtungen betroffen sind. Gerade im schulischen Umfeld wird häufig betont, dass Neutralität und gleiche Regeln für alle gelten sollten. Wenn Kinder ihr Essen verstecken müssen, weil andere fasten, wird diese Frage besonders sichtbar.

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