Trotz enormer Kriegsausgaben hat die ukrainische Regierung eine kräftige Rentenerhöhung für über zehn Millionen Rentner angekündigt. Ab diesem März steigen Renten und Sozialversicherungsleistungen um 12,1 Prozent. Zahlen dürfen das dank knapper Kassen andere.
10,1 Millionen Ukrainer bekommen mehr Geld
Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko erklärte, die automatische Indexierung basiere auf Inflation und Lohnentwicklung und liege über der offiziellen Inflationsrate. Rund 10,1 Millionen Menschen sind betroffen, darunter Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenrentner. Die Durchschnittsrente lag zu Jahresbeginn bei knapp 130 Euro, mehr als die Hälfte erhielt jedoch weniger als 100 Euro monatlich.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenEU, USA und internationale Organisationen zahlen
Die Ukraine ist auf internationale Unterstützung angewiesen, da eigene Einnahmen durch den Krieg stark eingeschränkt sind. Dieser Haushaltsteil fließt direkt aus Hilfen von EU-Staaten, USA und Institutionen wie dem IWF, die Defizit und Sozialausgaben abdecken.
Mini-Plus für deutsche Rentner
Seit Beginn des Krieges gegen Russland vor über vier Jahren fließen mehr als 40 Prozent des Staatshaushalts – größtenteils aus westlicher Hilfe – in Renten und Gehälter. Diese Maßnahme setzt die Erhöhungspolitik von 2021 bis 2025 fort. Im Gegensatz dazu plant Deutschland von nur 3,7 Prozent Rentenerhöhung zum 1. Juli 2026.
