Bei der Lazarsfeld-Umfrage für Oe24, die jeden Donnerstag veröffentlicht wird, bleibt die FPÖ als einzige Partei stabil und mit großem Vorsprung auf Platz eins. Bei den anderen Parteien geht es einmal einen Prozentpunkt hinauf oder hinunter – und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dadurch lediglich Spannung erzeugt werden soll.
Beeindruckend auch in der Kanzlerfrage
Fest eingemauert und nach Einschätzung von Politik-Experten uneinholbar auf dem Platz an der Sonne sind die Freiheitlichen, die jede Woche zum Quoten-Kaiser werden. Dass die FPÖ mit 36 Prozent vorne liegt, sagen nicht nur die Meinungsforscher von Lazarsfeld, die Führungsposition sowohl von Partei als auch in der Kanzlerfrage für Herbert Kickl (33 Prozent) wird mittlerweile auch von anderen Umfrage-Instituten eindrucksvoll bestätigt. Durch die Decke gehen die Werte für den steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek, der bei allen relevanten Umfragen bereits die 40-Prozent-Marke überschritten hat.Â
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen“Es geht noch mehr”
Herbert Kickl antwortete am Dienstag, 3. März, in der „ZIB2“ auf die Frage von ORF-Moderatorin Margit Laufer, mit wem er bei einem Wahlsieg eine Koalition bilden würde: „Mit den Bürgern“. Der FPÖ-Chef glaubt fest daran, dass mit den 36 Prozent der Plafond noch nicht erreicht ist – „es geht noch mehr“.
Nichtsdestotrotz verriet er in einem Interview mit der Kronen Zeitung, dass Gespräche mit ÖVP-Funktionären im Umfeld des früheren Kanzlers Sebastian Kurz und sogar mit Mandataren in der SPÖ für eine künftige Zusammenarbeit laufen. Kickl rechnet mit vorgezogenen Neuwahlen im Jahr 2027 oder 2028, nachdem die Parteien der Verlierer-Ampel bei den Landtagswahlen von den Wählern bestraft werden würden.
Neos haben schwarzen Peter
Während also Kickl und die FPÖ bei den Bürgern immer beliebter werden, konkurrieren sich ÖVP (23) und SPÖ (18) im abgeschlagenen Feld um den einen oder anderen Prozentpunkt. Geht es nach den 2.000 Befragten im Zeitraum vom 16. Februar bis 3. März haben diesmal die Neos den schwarzen Peter, verlieren einen Punkt und liegen somit schon zwei Prozent hinter den Grünen (zehn Prozent).
