Bernhard Heinzlmaier

Bernhard Heinzlmaier erzählte in Wien-Simmering, wie ihn Linksextreme, nachdem er der SPÖ den Rücken kehrte, zum Rechtsextremisten stempelten.

5. März 2026 / 07:47 Uhr

„Vielen Dank, dass Sie für uns den Mund aufmachen, Herr Heinzlmaier!“

Der Sozialforscher Bernhard Heinzlmaier könnte sich ein angenehmes Leben als SPÖ-Mitglied machen. Doch er wechselte die Fronten, „als die Roten plemplem wurden“. Als FPÖ-Wähler ist er nun ungewöhnlichen Angriffen ausgesetzt. Als er einmal ein Runen-Leiberl (Runen = Schriftzeichen der Germanen) trug, hagelte es gleich sechs Anzeigen von der Staatsanwaltschaft. Als Blauer tituliert, wurde er zudem von allen Universitäten verjagt. 

“Auch ich wurde ein Rechtsextremist”

Heinzlmaier selbst ist also ein Opfer des Linksextremismus geworden, nur weil er sich als FPÖ-Wähler zu erkennen gegeben hat. Er sieht das dennoch mit Humor, wie er gestern, Mittwoch, bei einem Vortrag der Freiheitlichen in Wien-Simmering einmal mehr unter Beweis stellte und den bis auf den letzten Platz gefüllten Raum bestens unterhielt. Er stellte ironisch fest: „Auch ich wurde ein Rechtsextremist“.

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“Jeder Dreck ist heute rechtsextrem”

Dabei sei Linksextremismus ein sehr ernstes Thema, führte Heinzlmaier aus. Auch wenn die Regierung das unter den Teppich kehren würde und so tue, als wäre der Rechtsextremismus die größte Bedrohung unserer Zeit. „Jeder Dreck ist heute rechtsextrem“, sagte er. „Wenn jemand auf ein Bild ein Hakenkreuz zeichnet, ist das rechtsextrem“, auch wenn das vielleicht Linksextremisten machen würden, um zu provozieren und um die rechtsextremen Taten in die Höhe schnellen zu lassen. 

Von den Unis kommen “woke Trottel” heraus

Tatsächlich würde in den Berichten (etwa im von der Regierung finanzierten Rechtsextremismusbericht des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, DÖW) dann behauptet, dass rechtsextreme Taten immer mehr werden. In Wahrheit verzeichnen die Verurteilungen einen Rückgang. „Aber es wird genommen, was politisch gerade gebraucht wird“, analysierte der Universitätsprofessor. Und er stellte dem Publikum eine Frage: „Wie macht man einen jungen Menschen zum Linken?“ Die Antwort gab er sich selbst: „Man schickt ihn als normalen Menschen auf eine Uni – und dann kommt er als woker Trottel wieder heraus“.

Radikalisierung über die Religion

Heinzlmaier ging mit der Stadt Wien hart ins Gericht. Diese würde es zulassen, dass Moscheen, die vom türkischen Staat finanziert werden, entsprechende Lehren verbreiten. Über die Religion fände dann die Radikalisierung statt. 

“Nach einer Stocker-Rede bist du einen halben Tag traurig”

Und auch die Verlierer-Ampel bekam ihr Fett ab. „Die drei (gemeint waren Christian Stocker, Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger) haben eine demobilisierende Wirkung“, so Heinzlmaier. Er verwies dabei auf den Auftritt der Regierung zum ersten Jahrestag im ORF, bei dem eine halbe Million Menschen weggeschaltet hätten. „Wenn man eine Stocker-Rede anhört, bist du mindestens einen halben Tag traurig“, sagte der Sozialforscher. 

FPÖ-Bezirksparteiobmann Nationalratsabgeordneter Harald Stefan, der sich gemeinsam mit dem Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp beim Vortrag von Bernhard Heinzlmaier prächtig unterhielt, dankte Heinzlmaier mit den Worten: „Vielen Dank, dass Sie für uns den Mund aufmachen“. 

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