Das teheraner Mullah-Regime stützt sich auf die Kampfkraft der Islamischen Revolutionsgarden

2. März 2026 / 12:51 Uhr

Mullahs stemmen sich mit Vergeltungsschlägen gegen den Untergang

Innerhalb von weniger als 24 Stunden nach dem US-israelischen Präzisionsschlag auf Khameneis Residenz und weitere strategische Ziele im ganzen Land, hat die Islamische Republik eine Welle von Raketenangriffen gestartet. „Vergeltung für den Märtyrer Khamenei“ heißt die offizielle Parole. In Wirklichkeit scheint es sich aber um ein verzweifeltes Aufbäumen des schiitischen Mullah-Regimes zu handeln, das spürt, wie ihm die Macht innerhalb und außerhalb der iranischen Grenzen entgleitet.

Mullahs drohen mit Vergeltung

In der Nacht zum heutigen 2. März feuerten Berichten zufolge die Revolutionsgarden (IRGC) Dutzende ballistische Raketen auf israelisches Gebiet ab. Die meisten wurden vom israelischen Arrow- und Iron-Dome-System abgefangen. Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes allerdings mindestens sechs Menschen verletzt worden.

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Parallel dazu eröffnete die Terrororganisation Hisbollah im Libanon das Feuer auf Nord-Israel. Berichten zufolge feuerten die Islamisten mehr als 400 Raketen und Drohnen in weniger als sechs Stunden ab. Ein Großteil konnte von der israelischen Luftabwehr unschädlich gemacht werden. Im Gegenzug wurden drei nahe der Grenze gelegene libanesische Dörfer von israelischen Angriffen schwer getroffen. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah verkündete im Fernsehen blumig „den Beginn der großen Vergeltung“.

Angriffe auf US-Militäreinrichtungen

Im Jemen feuerten die Huthi-Rebellen erneut ballistische Raketen und Marschflugkörper auf Schiffe im Roten Meer ab. Zwei Frachter wurden leicht beschädigt, ein Crewmitglied getötet. Die US-Marine versenkte ihrerseits drei Huthi-Raketenabschussrampen.

Auch US-Stützpunkte im Irak und in Syrien gerieten unter Beschuss: Rund 25 Raketen und Drohnen wurden von iranisch gesteuerten Milizen abgefeuert. US-Präsident Trump hat in einer Videobotschaft Vergeltung für drei bei iranischen Gegenangriffen getötete US-Soldaten geschworen. Gleichzeitig räumte er ein, dass sie wahrscheinlich nicht die letzten Opfer in den Reihen des US-Militärs sein würden.

Iran sperrt Straße von Hormus

Eines der letzten Trümpfe des Mullah-Regimes dürfte die Blockade der Straße von Hormus sein, durch die 20 Prozent der weltweiten Ölförderungen transportiert werden. Der Seeweg verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. Satellitenbilder der Region zeigen, dass sich zahlreiche Tankschiffe vor den Vereinigten Arabischen Emiraten stauen. Zwei Tankschiffe gerieten bereits unter Beschuss, als sie die Seestraße durchqueren wollten.

Gestern, Sonntag, stieg der Ölpreis im außerbörslichen Handel bereits auf 80 Dollar. Am letzten Freitag wurde das Barrel noch um 73 Dollar gehandelt. Ein Anstieg des Ölpreises auf 100 Dollar oder mehr pro Barrel wird von Analysten nicht mehr ausgeschlossen.

Luftraum gesperrt

In einer Reaktion auf die iranischen Raketenangriffe auf ihr Territorium schlossen die Golf-Anrainerstaaten ihren Luftraum für den kommerziellen Flugverkehr. Tausende Touristen sitzen damit in Dubai oder Doha (Katar) fest, deren Flughäfen wichtige Drehkreuze für den internationalen Reiseverkehr sind. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind aktuell alleine rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen.

Zuvor hatten iranische Vergeltungsangriffe auf US-Stützpunkte im Nahen Osten den Flughafen Dubai und andere zivile Gebäude getroffen. Sechs Golfstaaten haben ein Ende der Angriffe auf ihr Territorium gefordert, berichtet die ARD-Tagesschau. Die Außenminister von Katar, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Oman und Bahrain trafen sich diesbezüglich zu einem virtuellen Notfallgipfel.

Naht das Ende des Mullah-Spuks?

Der Countdown zum endgültigen Sturz des Regimes wurde mit dem „Enthauptungsschlag“ durch die israelische Luftwaffe am 28.Februar eingeläutet und wird in den folgenden Wochen mit Unterstützung der USA seine Fortsetzung finden, wie Donald Trump bestätigte. Das Mullah-Regime zeigt sich sowohl politisch, als auch militärisch geschwächt. Die Kampfkraft der Revolutionsgarden ist nach israelischen und US-Angriffen dezimiert, die Luftabwehr praktisch nicht mehr existent. Die vom Iran finanzierte Hisbollah zeigt sich nach den schweren Verlusten der letzten Jahre ebenfalls stark geschwächt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Plan des US-Präsidenten und Israels aufgeht und dem Mullah-Regime ein Ende bereitet wird.

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