FPÖ-Chef Herbert Kickl bastelt offenbar schon an einer Volkskanzlerschaft, die schon früher Realität werden könnte, als die Verlierer-Ampel glaubt.

28. Feber 2026 / 08:42 Uhr

Kickl rechnet mit Neuwahlen 2028 und überrascht mit Gesprächsbasis zu ÖVP und SPÖ

FPÖ-Chef Herbert Kickl hat heute, Samstag, in einem großen Interview mit der Kronen Zeitung der Verlierer-Ampel einen Schock versetzt. Er rechne schon mit Neuwahlen in den Jahren 2027 oder 2028, nebenbei würden Gespräche sowohl mit ÖVP- als auch SPÖ-Vertretern geführt. 

Landtagswahlen als Impuls

Warum Kickl an baldige Neuwahlen glaubt: Nächstes und übernächstes Jahr finden eine Reihe von Landtagswahlen statt – „ich glaube, das das der entscheidende Impuls sein kann“, so Kickl. Dann könnte, so der FPÖ-Chef, auch die Volkskanzlerschaft gelingen. Denn es würde Gesprächskanäle sowohl zur ÖVP als auch zur SPÖ geben. 

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Kontakt zur “Schatten-ÖVP”

Die Kontakte zur ÖVP will Kickl zur „Schatten-ÖVP“ haben. Das sei die Gruppe rund um Sebastian Kurz, „die in regelmäßigen Abständen in Interviews und Medien auftritt, weil ihr diese Entwicklung natürlich nicht gefällt“. Der FPÖ-Chef überraschte mit der Aussage, „es gibt eine Gesprächsbasis zu Vertretern der SPÖ, die auch schon verzweifelt sind“. 

SPÖ-Mandatare wären einen Kopf kürzer

Er wolle keine Namen nennen, weil diese Personen dann einen Kopf kürzer wären, wenn das in der Zeitung stehe. „Aber ich bin guter Dinge, dass ich bei den nächsten Regierungsverhandlungen in dieser Sache nicht bei null beginnen muss, was vertrauensbildende Maßnahmen betrifft“, sagt Kickl gegenüber der Krone

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