ÖVP-Innenminister Gerhard Karner ist mit seinem Prestigeprojekt, für die Polizei eine E-Auto-Flotte aufzubauen, krachend gescheitert. Es stellte sich heraus, dass die Elektroautos für die Verfolgungsjagd zu langsam und nur für Botenfahren geeignet sind.Â
Millionen für absehbaren Unsinn?
Das Innenministerium musste nun offiziell bestätigen, dass E-Fahrzeuge für den operativen Polizeieinsatz nur eingeschränkt geeignet sind. Der FPÖ-Klubobmann im niederösterreichischen Landtag, Reinhard Teufel, sieht sich in seiner Kritik bestätigt:
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Weitere InformationenWir Freiheitliche haben bereits 2022 davor gewarnt. Jetzt muss selbst ÖVP-Innenminister Karner seinem Prestigeprojekt den Stecker ziehen und eingestehen, dass er falsch abgebogen ist. Die entscheidende Frage lautet: Wie viele Millionen Euro Steuergeld wurden für diesen absehbaren Unsinn verbrannt?
24 Elektrofahrzeuge im Test
Seit Jänner 2024 wurden 24 Elektrofahrzeuge im Rahmen des Projekts „Tron“ unter realen Einsatzbedingungen getestet. Zum Testfuhrpark gehörten der Volkswagen ID.3, der Volkswagen ID.4 sowie ein Porsche Taycan für den Autobahndienst. Die Fahrzeuge waren vollständig als Streifenwagen ausgerüstet und im regulären Dienst unterwegs.
Zu langsam für Verfolgungsjagd
Als Gründe für das E-Auto-Aus nennt das Ministerium die mangelhafte Ladeinfrastruktur, das erhöhte Gesamtgewicht durch einsatztaktische Ausrüstung, Platzprobleme sowie technische Einschränkungen. Auch die Fahrleistungen spielten eine Rolle. Serienversionen von ID.3 und ID.4 sind in der Regel elektronisch bei rund 160 km/h begrenzt. Im Autobahndienst kann das relevant sein, wenn Fahrzeuge über längere Strecken mit sehr hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind.
Kein Spielplatz für klimapolitische Experimente
Jeder Euro, der in dieses von Anfang an zum Scheitern verurteilte Projekt geflossen ist, fehle bei unseren Polizisten und damit bei der Sicherheit der Bevölkerung, sagte Teufel in einer Aussendung, der weiter meinte:Â
Die Sicherheit der Österreicher ist kein Spielplatz für klimapolitische Experimente. Unsere Polizei braucht ordentliche Fahrzeuge und keine ideologischen Symbolprojekte. ÖVP-Innenminister Karner steht jetzt in der Pflicht, jeden Euro offenzulegen und Konsequenzen zu ziehen.
