Messerstecherei

Fünf junge Syrer müssen sich vor Gericht verantworten. Vorausgegangen waren brutale Messerstechereien und Massenschlägereien in der Grazer Innenstadt (Symbolbild).

25. Feber 2026 / 05:46 Uhr

Blutiger Clan-Krieg: Prozess gegen Syrer-Bande gestartet

In Graz steht ein Geschworenenprozess wegen versuchter Morde im Mittelpunkt, der aus Straßenschlachten zwischen verfeindeten syrischen Clans um Weihnachten 2024 hervorgegangen ist.

Vorwurf der Mordversuche

Fünf junge Syrer im Alter von 16 bis 27 Jahren, darunter drei Brüder, müssen sich vor dem Straflandesgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft vier der Angeklagten schwere Mordversuche vor, nachdem es in der Innenstadt zu brutalen Auseinandersetzungen mit Dutzenden Beteiligten gekommen war.

Unzensuriert Radio-Empfehlung:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Eisenstangen, Holzlatten und Schreckschusspistolen

Der Konflikt war durch einen Eifersuchtsstreit um eine Österreicherin entbrannt, die von einem 25-jährigen Syrer umworben wurde, während sie bereits mit einem Mitglied der rivalisierenden „505“-Bande liiert war. Als Rache prügelten Angehörige der 505er den Bruder des 25-Jährigen kurz vor Weihnachten zusammen. Am 25. Dezember 2024 kam es daraufhin in der Grazer Innenstadt zu Messerstechereien und Schlägereien mit Eisenstangen und Holzlatten. Verstärkung aus Wien und Innsbruck traf ein, um „den Stress zu klären“.

Die Opfer erlitten schwere Stichwunden, darunter ein 18-Jähriger im Rücken und ein 16-Jähriger im Gesäßbereich; weitere Jugendliche wurden mit Schreckschusswaffen bedroht und geschlagen. Die Staatsanwältin betonte: „Eine Gewalt in derartigem Ausmaß ist für Graz beispiellos.“ Insgesamt wurde gegen 44 Personen ermittelt, sechs Festnahmen folgten rasch, einige in Innsbruck.

Angeklagte fühlen sich unschuldig

Die Angeklagten – teils vorbestraft, wie der 18-Jährige Syrer wegen Raubes, der seit 2022 in Österreich lebt – geben nur geringe Beteiligung zu oder leugnen alles. Der Erstangeklagte sagte: „Wir wollten nur den Stress klären. Durch Reden.“

Viele Zeugen, langer Prozess

Fünf Verhandlungstage sind geplant, da zahlreiche Zeugen gehört werden müssen. Drohen tun Haftstrafen von einem bis 20 Jahren, im Extremfall lebenslang.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

25.

Feb

09:48 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
FIT FÜR ÖSTERREICH🇦🇹
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.