Im Bund ist die FPÖ längst nicht mehr einzuholen, doch auch in Wien legen die Freiheitlichen unter ihrem Landeschef Dominik Nepp immer weiter zu.

24. Feber 2026 / 05:42 Uhr

SPÖ verliert, FPÖ legt zu – und Nepp kommt Ludwig immer näher

Während die Freiheitlichen österreichweit seit Monaten die Umfragen klar dominieren, setzt sich der Aufwärtstrend der Blauen auch in Wien fort: Dort rückt Landesparteiobmann Dominik Nepp der SPÖ immer näher.

Nepp-FPÖ holt massiv auf

Die aktuelle Umfrage im Auftrag der SPÖ Wien zeigt, wo die Reise hingeht: Die FPÖ erzielt bei der hypothetischen Gemeinderatswahl 25 Prozent und liegt damit deutlich vor Grünen, Neos und ÖVP. Im Vergleich zur – bereits sehr erfolgreichen – Wien-Wahl 2020 hat sie stark zugelegt, von 20 auf 25 Prozent, und profitiert von der bundespolitischen Dynamik. Die SPÖ verliert leicht, rutscht von 39,4 Prozent auf 38 Prozent .

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Versagen der Regierungsparteien zeigt sich auch in Wien

Die Grünen können sich über ein (sehr) kleines Plus freuen: Statt 14,5 Prozent erreichen sie nun 15 Prozent. Die Neos verharren bei zehn Prozent. Schlecht sieht es hingegen für die Volkspartei aus: Nur noch acht Prozent erreicht die ÖVP in der Bundeshauptstadt, bei der letzten Wahl waren es noch 9,7 Prozent. Die Kommunisten der KPÖ würden den Einzug in den Gemeinderat mit vier Prozent der Stimmen weiterhin nicht schaffen.

Nepp immer beliebter

Bei der fiktiven Bürgermeister-Direktwahl holt Nepp 23 Prozent – ein starker Zweitplatz hinter SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig (49 Prozent). Er übertrifft damit ÖVP-Landeschef Markus Figl, der es nur auf acht Prozent schafft, und lässt auch die grüne Judith Pühringer (13 Prozent) hinter sich. Noch unbeliebter sind die Neos-Kandidatin Bettina Emmerling (fünf Prozent) und Barbara Urbanic von der KPÖ (zwei Prozent). 

Die FPÖ hingegen dominiert zwar noch nicht in der Bundeshauptstadt, bleibt aber stabil zweitstärkste Kraft und gewinnt kontinuierlich an Boden – in den letzten drei Monaten konnten die Freiheitlichen zwei Prozentpunkte zulegen.

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