Dass an den Universitäten mit Zwangsbeiträgen der Studenten Linksextremismus finanziert wird, wollen die Freiheitlichen nicht mehr länger hinnehmen. „Das lassen wir uns nicht mehr gefallen“, sagte FPÖ-Abgeordneter Manuel Litzke anlässlich einer Podiumsdiskussion im Parlament.Â
Die Debatte zum Thema „Universitäten im Fadenkreuz – Der Kulturkampf an Hochschulen“ fand gestern, Freitag, zeitlich passend am Tag des Akademikerballs in Wien mit hochkarätigen Gästen aus Deutschland und den USA statt.Â
Ältere weiße Männer von Unis vertreiben
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Weitere InformationenChristoph Birghan, Bundestagsabgeordneter der AfD, schilderte die Situation in der Bundesrepublik, wo es rund drei Millionen Studenten in 400 Hochschulen gibt. Er berichtete von linksextremen Störungen an den Unis, die nicht nur von Studenten, sondern auch von Professoren ausgehen würden. Ziel sei es offensichtlich, „ältere weiße Männer“ von den Hochschulen zu vertreiben.
Linke Dominanz brechen
In Österreich gehen die Uhren nicht viel anders. Hier würden die Meinungskorridore immer enger, weshalb man sich aktiv gegen diese Entwicklung stellen müsse, sagte Litzke. Der FPÖ-Abgeordnete hat vor, die „linke Dominanz an den Unis zu brechen“. Ein wichtiges Signal sei, dass man sich nicht alles gefallen lässt. Litzke erinnerte daran, dass die freiheitlichen Studenten eine Demo organisierten, als die Uni Wien – wie berichtet – die Räumlichkeiten für einen Vortrag des Verlegers aus Sachsen, Götz Kubitschek, plötzlich stornierte. Auf Intervention der Grünen erfolge die Ausladung Kubitscheks – und die Universität parierte.Â
Rechtes Lebensgefühl als Alternative
Eine Studentin aus der Universitätsstadt Göttingen, Niedersachsen, die extra zum Akademikerball nach Wien angereist war, sagte in einer Wortmeldung, sie wünsche sich ein rechtes Lebensgefühl an den Hochschulen, das man dem Linksextremismus entgegensetzen könne.
