Herbert Kickl

Beim Aschermittwoch-Treffen in Ried setzte Herbert Kickl (im Bild mit Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner) sein Sieger-Lächeln auf.

20. Feber 2026 / 11:02 Uhr

Kickl jubelt über 37 Prozent, während Verlierer-Ampel keine Mehrheit mehr hat

Der Vertrauensverlust der Österreicher in die Verlierer-Ampel ist nun auch deutlich in der aktuellen Umfrage von Lazarsfeld für Oe24 ablesbar. Während sich die FPÖ weiter stark präsentiert, befinden sich die Werte für ÖVP, SPÖ und Neos im Keller. Dramatisch wird es für die Genossen. 

Österreicher wollen Kickl als Volkskanzler

Mit 37 Prozent der Stimmen wären die Freiheitlichen bei einer Nationalratswahl am Sonntag klar die Nummer eins. Auch bei der Frage, wen die sich die Österreicher zum Kanzler wünschen, ist Herbert Kickl mit 33 Prozent Zustimmung weit vor Christian Stocker (ÖVP, zwölf Prozent), Andreas Babler (SPÖ, sieben Prozent) und Beate Meinl-Reisinger (Neos, acht Prozent).

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SPÖ nur noch bei 17 Prozent

Babler – und das ist besonders bitter für die SPÖ – wird in der Kanzlerfrage sogar von Meinl-Reisinger und Leonore Gewessler (Grüne) überholt. Das hat auch Auswirkungen auf das Gesamtergebnis der Partei: Nur noch 17 Prozent würden am kommenden Sonntag Rot wählen. Auch der ÖVP geht es miserabel: Sie steht bei blamablen 20 Prozent. 

Keine Mehrheit mehr im Nationalrat

Weil auch die Neos nicht vom Fleck kommen (acht Prozent), bringt die Verlierer-Ampel keine Mehrheit mehr im Nationalrat zusammen. Sie käme nur noch auf 87 Mandate, die Mehrheit im Nationalrat liegt bei 92 Sitzen. Davon sind ÖVP, SPÖ und Neos derzeit weit entfernt. 

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