Herbert Kickl in Hochform. Als gebürtiger Kärntner, der den Villacher Fasching offenbar intus hat, fand der FPÖ-Chef genau den richtigen Humor, um beim politischen Aschermittwoch in Ried die Halle zum Toben zu bringen.
“Krone” sorgte für ungewolltes Gaudium
Offenbar sorgte die Kronen Zeitung gleich zu Beginn der Aschermittwoch-Rede für ungewolltes Gaudium. Kickl sagte, er habe am Mobiltelefon die Schlagzeile „Riesenandrang in Ried, Kanzler gerade eingetroffen“ gesehen – „da haben wir nichts dagegen“, so Kickl.
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Weitere InformationenEin Prachtexemplar eines Vizekanzlers
Ziel seiner satirischen Attacken war aber die Bundesregierung. Jede Straßenbahngarnitur habe mehr Anhänger als das „Zornpinkerl“ Andreas Babler. Er sei das nächste Prachtexemplar eines Vizekanzlers nach Werner Kogler von den Grünen.
Stocker will Österreich aus Krise meditieren
ÖVP-Kanzler Christian Stocker bezeichnete Kickl als „Buddha“, der Österreich aus der Krise meditieren wolle. Gemeinsam mit seinen Koalitionspartnern sei er im Rollator-Modus unterwegs, daher gebe es auch keinen Aufschwung, wer das behaupte in der Versager-Regierung würde „Fake News“ verbreiten.
Geschlechtsumwandlung bei Wöginger
Kickl unterstellte ÖVP-Klubobmann August Wöginger, dass er eine Geschlechtsumwandlung vorhat, falls er im Postenschacher-Prozess verurteilt wird. Als „Augustine“ bräuchte er dann nicht zurücktreten.
“Ich stehe hier als Hitparaden-Stürmer”
Kickl sagte, er sei zum vierten Mal in Ried. Der Unterschied zu früher: „Diesmal stehe ich hier als Hitparaden-Stürmer“. Das Lied „Immer vorwärts, FPÖ“ sei in den Ö3-Charts von null auf 20 geklettert. “Damit liege ich bei Umfragen plötzlich nicht nur vor Stocker und Babler, sondern in den Charts auch vor Bruce Springsteen und Lady Gaga, und damit meine ich nicht die Dame im Außenministerium“.
“Immer rückwärts, SPÖ” und für die ÖVP: “Spiel mir das Lied vom Tod”
Als Reaktion auf diesen Erfolg riet Politik-Berater Peter Filzmaier dazu, dass auch andere Parteien einen Hit schreiben sollten. Die Titel dafür hat Kickl bereits parat: „Immer rückwärts, SPÖ“ für die Roten und für die ÖVP fiel ihm der Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ ein.
Selenskyj nimmt lieber das Geld
Ihn, Kickl, habe es gewundert, dass Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger nicht mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim Opernball aufgetaucht sei. „Aber wahrscheinlich geht sie ihm schon genauso auf die Nerven wie uns“, vermutete der FPÖ-Chef. Selenskyj wolle Meinl-Reisinger auch nicht haben, „der nimmt lieber das Geld“.
Die ganze Rede von Herbert Kickl beim politischen Aschermittwoch in Ried können Sie via YouTube auf FPÖ TV sehen:Â
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