In Berlin dürften bald bis zu 2.800 weitere Bürger arbeitslos sein. Der Chemiekonzern BASF will zahlreiche Stellen nach Südostasien verlegen.

12. Feber 2026 / 10:53 Uhr

Deindustrialisierung zeigt Wirkung: BASF siedelt Arbeitsplätze nach Asien ab

Ein bekanntes Sprichwort lautet: “Ihr Geld ist nicht weg, mein Freund, es hat nur ein anderer”. Dieses Sprichwort lässt sich auch leicht auf Jobs ummünzen. Denn der Chemiekonzern BASF will Stellen in Deutschland abbauen und nach Südostasien verlegen.

Stellen nach Malaysia verlegt

Wie rbb24 berichtet, verkündete BASF am Mittwoch, dass die Arbeiten im Bereich “Global Business Services” in einem “neuen globalen Hub in Indien gebündelt” werden sollen. Demnach sollen einige Angebote nach Kuala Lumpur in Malaysia “konsolidiert werden”. Bezüglich des Standorts Berlin heißt es, der hier bestehende Standort solle zwar “weiterhin Services erbringen”, diese müssten aber “sinnvoll auf regionaler Ebene gebündelt werden”. Was für Leistungen in der BRD-Hauptstadt zurückbleiben sollen, wurde vorerst nicht erklärt. Zudem hält sich der Chemiekonzern bedeckt, wie viele der 2.800 Berliner Stellen von der Verlagerung betroffen sind.

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Auch der kleinere BASF-Standort Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg) wird betroffen sein. Dort sind etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt.

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