ORF Logo und Roland Weißmann

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist empört über FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker – dieser will nämlich seine Kritik am Staatssender partout nicht unterlassen.

12. Feber 2026 / 16:04 Uhr

Nach Hafenecker-Kritik: ORF-Chef Weißmann erwägt rechtliche Schritte

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker spart nicht mit Kritik am zwangsfinanzierten ORF – dort ist man darüber gar nicht erfreut und droht inzwischen sogar mit rechtlichen Schritten.

Milliardenschwerer ORF bittet Schüler zur Kasse

Generaldirektor Roland Weißmann erwägt nun rechtliche Schritte gegen FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker, bietet aber großzügigerweise ein “klärendes Gespräch” an. Hafenecker hatte dem ORF in einer Pressekonferenz und einer Aussendung am Montag „Luxusgagen“ und „Schüler-Abzockerei“ unterstellt. Wie berichtet, verlangt der ORF trotz der fürstlichen finanziellen Ausstattung des Senders Eintrittsgebühren für Schüler bei Führungen durch die Sendezentrale: 6,60 Euro werden pro Person fällig. Die von Hafenecker angesprochenen „Luxusgagen“ sind ohnehin längst bekannt.

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Hafeneckers ORF-Kritik angeblich „faktenfrei“

Das missfällt dem ORF. Den blauen Generalsekretär und Mediensprecher forderte man auf, derartige Aussagen künftig zu unterlassen, da es sich um eine „faktenfreie Skandalisierung“ handle, die den wirtschaftlichen Ruf des ORF ernsthaft beschädigen könnte. Auch das Vertrauen der Zuschauer sowie jenes der Vertragspartner sei gefährdet. Man verweist auf vermeintlich strenge interne und externe Kontrollen sowie gesetzliche Vorgaben.

Kein Gewinn mit Schülerführungen?

Am Dienstag ließ Weißmann mitteilen, dass mit den Schülerführungen kein Gewinn erzielt werde und die 6,60 Euro pro Schulkind lediglich den personellen und administrativen Aufwand decken würden.

Schützenhilfe von Stiftungsrat Westenthaler

Der von den Freiheitlichen entsandte ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler wandte sich derweil an Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr. Dieser solle ihm helfen, dem Abkassieren ein Ende zu bereiten. ORF-Chef Weißmann zeige weder Einsicht noch Erbarmen für die Menschen in schwierigen Zeiten, so das Argument.

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