ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker beschimpfte die Freiheitlichen. Diese seien eine „Sammelstelle aller Unzufriedenen“ – und sie würden daraus „Empörung, Wut und eben Zulauf“ generieren. Der Konter von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz ließ nicht lange auf sich warten: „Wie armselig ist ein Kanzler, der die Schuld für sein Scheitern bei der Opposition sucht?“
Beliebtheitswerte von Kickl hätte Stocker gern
Dass die Blauen der Verlierer-Ampel im Nacken sitzen und schon mehr Stimmen auf sich versammeln können, als die beiden größten Regierungsparteien ÖVP und SPÖ zusammen, könnte der Grund dafür sein, warum Stocker in Interview-Marathons offenbar die Nerven verliert. Schnedlitz reagierte auf die Aussagen des „unbeliebtesten Kanzlers aller Zeiten“ mit harten Worten:Â
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Weitere InformationenDie Beliebtheitswerte von Herbert Kickl hätte Stocker gern. Er führt die Skala aber zu Recht von unten an. Die ÖVP und Stocker sind bei Budget, Wirtschaft und Sicherheit gescheitert.
An Dreistigkeit nicht zu überbieten
Dass Stocker der FPÖ nun vorwerfe, sie habe „nichts zu bieten“, sei angesichts der desaströsen Bilanz der ÖVP an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Für den FPÖ-Generalsekretär ist Stocker das Gesicht des österreichischen Niedergangs. Stocker sei noch unfähiger als sein Vorgänger Karl Nehammer – „und das will etwas heißen“. Wo man hinschaue, hinterlasse die ÖVP verbrannte Erde.Â
ÖVP-Kanzler will seine Haut retten
Während Stocker erfolglos von Redaktion zu Redaktion tingle, um seine Haut zu retten, würde die FPÖ Tag und Nacht für die Österreicher arbeiten. Dass er diese Arbeit nicht erkenne, zeige nur, wie sehr er sich im Elfenbeinturm eingemauert habe und wie komplett am Ende sein Realitätsempfinden sei, so Schnedlitz in einer Aussendung.
