Der stellvertretende Landesobmann und Hüttenberger Bürgermeister Josef Ofner gratuliert dem neuen FJ-Landesobmann Viktor Erdesz.

6. Feber 2026 / 10:12 Uhr

Freiheitliche Jugend Kärnten hat sich neu formiert

In Kärnten hat sich die Freiheitliche Jugend mit einer komplett neuen Mannschaft neu aufgestellt. Der neu gewählte Landesobmann Viktor Erdesz will damit den FPÖ-Nachwuchs für die kommenden Gemeinderats- und Landtagswahlen wappnen.

Zahlreiche hochkarätige Gäste

Am vergangenen Samstag veranstaltete die Freiheitliche Jugend Kärnten ihren 6. Landesjugendtag, der diesmal in Ossiach stattfand. Unter dem Motto “Jugend voran” wollte man die Weichen für die Zukunft legen. Wie wichtig die Vorfeldorganisation der Jugend für die Mutterpartei ist, zeigte auch die Anzahl an hochkarätigen Gästen – Grußworte hielten unter anderem Mitglied des Europäischen Parlaments Elisabeth Dieringer-Granza, FJ-Bundesobmann und Nationalratsabgeordneter Maximilian Weinzierl, Landesparteiobmann-Stellvertreter Josef Ofner und der freiheitliche Ossiacher Bürgermeister Gernot Prinz. In den Reden wurde von den erfahrenen Politikern bereits betont, wie immens wichtig die kommenden Jahre in Anbetracht der anstehenden Wahlen in Kärnten sein werden.

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Neuer Landesobmann sorgte bereits für gute Arbeit

Anschließend wurde zunächst der langjährige Landesobmann und Ossiacher Vizebürgermeister Philipp Kamnig verabschiedet und der Klagenfurter Viktor Erdesz einstimmig zum neuen Landesobmann gewählt. Der 30-jährige Erdesz ist in den vergangenen Monaten bereits als Bezirksobmann in der Landeshauptstadt aufgefallen, wo er innerhalb der FJ für einen starken Mitgliederzuwachs und einer deutlichen Senkung des Altersdurchschnittes gesorgt hat. Auch was Veranstaltungen betrifft, war die Klagenfurter FJ so aktiv wie schon seit Jahren nicht mehr – ob ein Diskussionsabend mit FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann, eine gemeinsame Banneraktion mit Aktivisten zur 10.-Oktober-Feier, oder als helfende Stütze für die Mutterpartei bei Großveranstaltungen wie dem jüngst stattgefundenen Neujahrstreffen in Klagenfurt.

FPÖ soll vom Schwung der Jugend profitieren

Auch wenn Erdesz sich selbst mit seinen 30 Jahren schon zum „alten Eisen“ der Jugend zählt, wird schnell deutlich, dass ihm auch die starke Verjüngung des Landesvorstands wichtig war. Hierfür ließ er sogar die Satzung ändern, so dass die Altersgrenze für Funktionäre von 18 auf 16 gesenkt wurde, was er gleich für drei Personen aus seiner neuen, rund 15-köpfigen Mannschaft ausnutzte. Auch in seiner Rede machte er deutlich, dass man oftmals bei den jüngsten die größte Motivation und den unvoreingenommensten Idealismus findet, von dessen Schwung auch Funktionäre mit viel Politikerfahrung nur profitieren können. Frei nach dem Motto „Jugend voran“ könne es durchaus möglich sein, dass eine frische Jugendbewegung für die Mutterpartei einen entscheidenden Unterschied ausmache.

Nächste Wahlen stehen vor der Tür

An großen Herausforderungen wird es dabei der Kärntner FJ nicht mangeln – bereits Anfang 2027 werden im südlichsten Bundesland die Gemeinderatswahlen stattfinden, bei der nicht nur einige freiheitliche Bürgermeister jede helfende Hand gebrauchen können, sondern bei der auch alle Augen auf die Landeshauptstadt Klagenfurt gerichtet sein werden. Wie unzensuriert bereits berichtete, könnte hier die Stadtpartei der FPÖ um Obmann Gernot Darmann, Stadträtin Sandra Wassermann und Klubchef Andreas Skorianz einen sensationellen Sieg einfahren und die Stadt „blau“ färben – laut einer aktuellen Umfrage könnte diese ihr Wahlergebnis von 10,8 auf fast 36 Prozent mehr als verdreifachen. Dass dies auch als Zugpferd für die Landtagswahlen 2028 dienen könnte, liegt auf der Hand.

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