Maxwell_Epstein_Clinton

Die verurteilten Sexualstraftäter Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein mit dem früheren demokratischen US-Präsidenten Bill Clinton.

5. Feber 2026 / 15:31 Uhr

Besuch bei jungen Frauen: “Epstein Files“ bringen Sozialisten ins Schwitzen

Durch die nun veröffentlichten Mails des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein stecken die Sozialisten in einer noch nie da gewesene Bredouille. Martin Graf, FPÖ-Mandatar in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, sagte gegenüber unzensuriert, dass die europäischen Konservativen sowie die Patrioten eine Sondersitzung und eine Untersuchung beantragt haben.

Verdacht auf Spionage und schwere Korruption

Es geht vor allem um die Rolle des ehemaligen Generalsekretärs des Europarats, früheren Ministerpräsidenten und Außenministers von Norwegen, Thorbjørn Jagland, der Mitglied der sozialdemokratischen Arbeiterpartei ist. Zwischen ihm und Epstein sind Beweise für weitreichende Kontakte aufgetaucht. Im Raum stehen nicht nur Besuche bei „außergewöhnlichen Mädchen“ und „jungen Frauen“, sondern sogar der Verdacht der Spionage und schwere Korruption.

Vermittler zu russischen Beamten

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Dazu zählt ein Email-Verkehr zwischen Jagland und Epstein über mehrere Jahre, unter anderem im Jahr 2018, als Epstein vorgeschlagen hatte, Jagland als Vermittler zu russischen Beamten, darunter Präsident Wladimir Putin, zu nutzen. 

Epsteins Privatinsel besucht

Weiters tauchten Emails auf, die belegen, dass Epstein mehrere Einladungen in die offizielle EU-Residenz in Straßburg, Frankreich, erhalten hatte. Dokumente belegen weiters, dass Jagland in Epsteins Residenzen in New York und Paris übernachtet hatte. Und es gibt Berichte, wonach Jagland Epstein um finanzielle Unterstützung in Oslo gebeten hatte. 

Zudem existieren glaubwürdige Anschuldigungen, dass Jagland allein und mindestens einmal mit seiner Familie Epsteins Privatinsel besucht hatte und dass ihm während seiner Amtszeit als Generalsekretär Luxushotels und Privatlüge organisiert worden waren. Für Jagland gilt die Unschuldsvermutung. 

Briten-Premier Starmer droht parteiinterne Revolte

Die “Epstein Files“ ziehen bei den Genossen auch über die Affäre Jagland hinaus weite Kreise. Dem britischen Premier Keir Starmer von der Labour-Fraktion droht eine parteiinterne Revolte. Für ihn wird die Berufung des früheren Ministers und Epstein-Freundes Peter Mandelson zum britischen Botschafter in den USA vor einem Jahr zur Bedrohung.

Unter dem Druck der Opposition und seiner eigenen Fraktion will die Regierung in London nun Dokumente zu Mandelsons Berufung und Sicherheitschecks veröffentlichen, wie der Guardian und die Nachrichtenagentur PA berichteten. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Starmer den Parteiveteranen Mandelson zum britischen US-Botschafter ernannte, obwohl dessen enge Verbindungen zu Epstein bekannt waren?

Verurteilung war Starmer bekannt

Auch wenn Starmer jetzt behauptet, Mandelson hätte ihn und andere in die Irre geleitet, gilt dies als schwache Ausrede. Dass Mandelson den Kontakt mit Epstein auch nach dessen Verurteilung wegen der erzwungenen Prostitution einer Minderjährigen aufrechterhalten hatte, war der Regierung vor dessen Berufung zum Botschafter ja bekannt.

Europaweites kriminelles Netzwerk

Alles in allem entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Sozialisten und ihre Freunde in ein europaweit kriminelles Netzwerk involviert sind. Das erklärt vielleicht auch, warum sich bei diesem Riesenskandal, der nach Aufklärung schreit, noch kein internationales linkes Recherche-Netzwerk ähnlich wie bei den „Panama Papers“ gegründet hat. Nichtsdestotrotz tauchen immer mehr Namen von Genossen auf, die häufigen Kontakt zum Sexualstraftäter Epstein hatten. 

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