„Die da oben können es sich richten, wir da unten müssen buckeln bis zum Umfallen!“ Das werden sich viele Österreicher denken, die über die Medien vernehmen konnten, dass SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer gedenkt, schon mit 64 Jahren in Pension zu gehen.
POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung
“Habe es meiner Frau versprochen”
Er habe es seiner Frau versprochen, sagte Marterbauer im Podcast “Rohrer bei Budgen“. Nach dieser Legislaturperiode (2029) wolle er in Pension gehen. Der Schönheitsfehler: Marterbauer, geboren am 26. Februar 1965, hätte zu diesem Zeitpunkt das Regelpensionsalter von 65 Jahren nicht erreicht.
Karriere in der Arbeiterkammer
Darüber darf man sich wundern, weil Marterbauer in seiner Karriere als Arbeiterkammer-Beschäftigter stets in einem angenehmen, wohltemperierten Büro gesessen hat und nicht bei Regen und Kälte am Bau arbeiten musste oder Tiefkühl-Regale beim Billa schlichten.
Budget als unsicherer Pensionshammer
Darüber darf man sich auch wundern, weil die Verlierer-Ampel das länger Arbeiten als gemeinsames Projekt beschlossen hat. Schließlich regelt ein Nachhaltigkeitsmechanismus, dass – sollte das Budget aus dem Ruder laufen – die Österreicher erst später als mit 65 in den Ruhestand gehen dürfen.
Pensionsreform für Neos “nur der Anfang”
Dass das Budget weiter aus dem Ruder laufen wird, gilt so gut wie fix bei der amtierenden Regierung aus ÖVP, SPÖ und Neos. Apropos Pinke: Die Neos drängen in der Verlierer-Ampel weiter auf die Erhöhung des Pensionsantrittsalters. Deren Klubobmann Yannick Shetty macht kein Hehl daraus, dass die von der Ampel beschlossene Pensionsreform „nur der Anfang sein kann“.


