Friedrich Merz hat vorgeschlagen, dass die Deutschen länger arbeiten sollen. Das wird nun wohl bald großen Protest zur Folge haben.

21. Jänner 2026 / 16:01 Uhr

DGB plant Massendemos gegen Bundeskanzler

Friedrich Merz brachte vor Kurzem die Idee auf den Tisch, dass die Deutschen doch länger und mehr arbeiten sollten (Unzensuriert berichtete). Jetzt sprang der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. (BGA), Dirk Jandura, auf diesen Zug auf.

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Schutz für Achtstundentag

Laut der Bild-Zeitung verlangte er sogar, den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD zu ersetzen. “Wir brauchen einen neuen, der voll auf Wirtschaftswachstum setzt”, verkündete Jandura. Das versetzt den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Alarmbereitschaft. Dessen Vorsitzende Yasmin Fahimi (SPD) drohte nun ganz offen mit Widerstand, sollte Merz doch noch derartige Wirtschaftsreformen in Gang setzen. Der Sozialstaat sei nicht die Ursache der Krise. Mit Debatten über längere Arbeitszeiten helfe die Politik nicht, “die Auftragslage in der Wirtschaft zu verbessern und die Auftragsbücher zu füllen”.

Sollte der Achtstundentag ausgeweitet werden, so die DGB-Chefin, “gibt es von uns nur Konflikt”. Der Bild zufolge berate die Gewerkschaft bereits jetzt über Massen-Demonstrationen gegen Friedrich Merz und dessen Regierung. Man sehe “großes Potential, den Protest auf die Straße zu bringen”, heißt es. Tatsächlich ist es für viele Deutsche unverständlich, warum sie länger arbeiten sollen, während sich Politiker ständig die Diäten erhöhen und die BRD-Wirtschaft an die Wand fahren.

Weder Union noch SPD sind unschuldig

Die SPD von DGB-Chefin Fahimi ist dafür jedoch ebenso verantwortlich wie die CDU/CSU von Merz; beide Parteien regieren in einer Koalition miteinander. Wer aber glaubt, eine Wirtschaftsreform von Merz werde dem normalen Deutschen helfen, der hat gewiss auch vor der Wahl geglaubt, Merz werde die AfD halbieren. Inzwischen hat er sie mehr als verdoppelt.

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