Donald Trump hat mit seinem Plan für einen Friedensrat für weltweiten Wirbel gesorgt. Nun flattern ihm die ersten Zusagen ins Weiße Haus.

21. Jänner 2026 / 11:51 Uhr

Donald Trump und sein Friedensrat

US-Präsident Trump hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die UNO für ineffizient hält. Deshalb hat er den Plan eines Friedensrates ins Spiel gebracht und bereits mehrere Staaten dazu eingeladen. Nun flattern ihm die ersten Zusagen ins Weiße Haus.

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BRD-Politiker warten erstmal ab

Wie ntv berichtete, ist Weißrussland (Belarus) als erstes Land dem Gremium beigetreten. Dessen Regent Alexander Lukaschenko hat ein entsprechendes Dokument unterzeichnet. Laut der Nachrichtenseite haben “Marokko, Ungarn, Armenien und Kanada” erklärt, “Mitglieder werden zu wollen. Die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Bahrain sagten bereits zu”.

Auch Deutschland ist eingeladen worden, aber die BRD-Politiker geben sich derzeit noch zurückhaltend. Israels Premierminister Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum Friedensrat hingegen ruck zuck an, wie die Berliner Zeitung zu berichten wusste. Ebenfalls eingeladen wurden Russland und die Ukraine. Womöglich hofft Trump darauf, so einem eventuellen Frieden in Osteuropa einen Schritt näher zu kommen. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll die Mitgliedschaft im Friedensrat eine Milliarde Dollar in bar kosten.

Frankreich erteilt Trump Absage

Frankreich hat seine Teilnahme bereits abgelehnt. Präsident Emmanuel Macron befürchtet der Berliner Zeitung zufolge, “dass der Friedensrat weitreichende Befugnisse erhalten könnte, die über die Übergangsverwaltung des Gazastreifens hinausgehen und den Rahmen der UNO untergraben würde”. Trump soll ihm daraufhin mit hohen Zöllen auf Champagner und Käse gedroht haben.

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