In seiner „Rede zur Zukunft Europas“ hatte Karl Habsburg gegen die FPÖ und ihre EU-Fraktion, die Patrioten für Europa (PfE), gepöbelt. Die wüste Schimpf-Orgie des Kaiser-Enkels hat nun Konsequenzen, denn prominente Freiheitliche haben bereits ihren Austritt aus dem St.-Georgs-Orden der Familie Habsburg-Lothringen bekanntgegeben.
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Diffamierungen für Freiheitliche, Lob für Meinl-Reisinger
Teile der Patrioten für Europa – zu denen auch sechs FPÖ-Mandatare gehören – seien die „fünfte Kolonne Moskaus“, es handle sich teilweise um „brutale Nationalisten“, giftete Habsburg in Richtung FPÖ. Viele der PfE-Parteien seien „in irgendeiner Form“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verbunden. Als „fünfte Kolonne“ begehe man „doppelten Hochverrat: am eigenen Land und an Europa“, so Habsburg. Vor diesen Diffamierungen hatte Habsburg als ehemaliger ÖVP-Europaabgeordneter noch Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger gelobt.
Angebliche „Fünfte Kolonne“ verlässt Orden
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Auf die Hasstiraden folgten zahlreiche Austritte von FPÖ-Politikern: Der ehemalige Parteiobmann Norbert Hofer – sogar Ehrenritter des Ordens – verkündete auf X seinen Austritt. Auch andere aktive und ehemalige FPÖ-Politiker haben den Orden verlassen.
Ideologisch verblendete Brandrede
Hofer erklärte, dass öffentliche Äußerungen, die dem Geist gegenseitiger Achtung widersprechen, diesen Schritt als geboten erscheinen lassen. „Ich bedaure diese Entwicklung“, so Hofer. Auch der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament, Harald Vilimsky, meldete sich zu Wort: „Was Karl Habsburg da von sich gegeben hat, ist eine ideologisch verblendete Brandrede gegen all jene, die für ein Europa der souveränen Vaterländer eintreten“, so Vilimsky.
Wer gegen Patrioten hetzt, verrät Europa
Wer heute gegen die FPÖ und andere patriotische Kräfte in Europa polemisiere, verrate nicht nur seine eigene Tradition, sondern stelle sich auf die Seite jener, die Meinungsfreiheit durch Meinungsvorgaben ersetzen wollen, so der langjährige Europaabgeordnete. Die Fraktion der „Patrioten für Europa“ sei derzeit die einzige politische Kraft auf europäischer Ebene, die konsequent für Frieden, Freiheit und Wohlstand sowie für eine Kooperation souveräner Nationalstaaten auf Augenhöhe kämpfe.





