Dass der glücklose SPÖ-Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler kein langes Leben mehr in der Politik hat, darüber sind sich die heimischen Medien durchgehend einig. Doch schon bei der Frage, wer ihm nachfolgen könnte, gibt es unterschiedliche Spekulationen. Bewahrheitet sich gar das alte Sprichwort, “es kommt nichts Besseres nach”?
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Krisensitzung in Gumpoldskirchen
„Paukenschlag rund um Babler?“, fragte gestern, Donnerstag, exxpress.at, nachdem der SPÖ-Chef eine Zusammenkunft des Bundesparteipräsidiums sowie der SPÖ-Regierungsmitglieder für Samstag in der niederösterreichischen Gemeinde Gumpoldskirchen im Bezirk Mödling vereinbart hatte. Sofort wurde über eine Krisensitzung berichtet, bei der sich Babler Rückhalt in der Partei sichern wolle, um Diskussionen über seine Ablöse durch Ex-SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern zu beenden.
Theatralisches Zwischenspiel
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Kern wird seit Wochen als neuer, alter SPÖ-Chef gehandelt. Und glaubt man den Medien, soll er am Posten auch schon langsam Gefallen finden. Allerdings überrascht die Kronen Zeitung, die zunächst die Kern-Debatte am Köcheln hielt, heute, Freitag, in einem Kommentar von Claus Pándi mit einer Alternative zu Kern. Pándi bringt nicht nur Finanzminister Markus Marterbauer ins Spiel um die Babler-Nachfolge, sondern behauptet auch:
Das regelmäßige Auftauchen von Sebastian Kurz und Christian Kern gehört da eher zum theatralischen Zwischenspiel, als hätte sich Shakespeare die Rückkehr gestürzter Könige auf den Thron ausgedacht. Mit der Wirklichkeit muss das wenig zu tun haben. Da gibt es ganz andere Kräfte.
Krone gibt auch ÖVP Tipp für Stocker-Nachfolge
Die Krone, hauptverantwortlich für die Personaldiskussion bei den Genossen und quasi Mentor des „gestürzten Königs“ Kern, verabschiedet sich also immer mehr von der Vorstellung, der gescheiterte Ex-Kanzler könnte die SPÖ nun retten.
Pándi hat übrigens auch für die ÖVP einen Tipp, wer dem wenig erfolgreichen Kanzler Christian Stocker folgen könnte. Er schlägt die nunmehrige Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler vor, die – man staune – aus der Wiener Politik wegen des Ehepaars Nehammer geflüchtet sein soll. Das schrieb Pándi im Wissen, dass Landeshauptfrau Edtstadler (ein Feindbild der Corona-Demonstranten) aus Salzburg schwer wegzulocken sein wird.




