Die KPÖ Steiermark fordert erneut die Einführung von Vermögens- und Schenkungssteuern. Im Zuge dieser Debatte geriet auch die Unternehmer-Familie Mateschitz ins Visier der Kommunisten. Konkret wurde dem Sohn des verstorbenen Red-Bull-Gründers vorgeworfen, rund 37 Milliarden Euro „ohne eigene Arbeit“ geerbt zu haben. Das wollte der freiheitliche Landeshauptmann Mario Kunasek so nicht stehen lassen.
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Kommunisten lehnen Leistung ab
Kunasek regierte mit klaren Worten. Er sprach in Richtung von KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler im Landtag von einer „standortpolitischen Geisterfahrt in Reinkultur“. Die Familie von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz und seinen Erben werde dabei sinnbildlich für alles verantwortlich gemacht, was Kommunisten grundsätzlich ablehnen: wirtschaftlichen Erfolg, unternehmerische Leistung und private Investitionen.
Millionen an Steuern und tausende Arbeitsplätze
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Kunasek verweist in diesem Zusammenhang auf das Projekt Spielberg, das rund 500 Millionen Euro an Wertschöpfung in der Steiermark geschaffen habe. Etwa 1.800 Arbeitsplätze seien direkt oder indirekt mit dem Projekt verbunden – insbesondere in der Obersteiermark. Zudem zahle Red Bull im Jahr etwa 600 Millionen Euro Steuern in Österreich. Diese Effekte einfach auszublenden, nur weil man persönlich ein Problem mit der Familie Mateschitz oder mit Unternehmen und Selbstständigkeit habe, sei nicht nachvollziehbar.
Kommunisten schaden Wirtschaftsstandort
Der Landeshauptmann kritisierte, dass die KPÖ mit ihrer Rhetorik gezielt erfolgreiche Unternehmer-Familien angreife und dabei die realen Auswirkungen auf Beschäftigung, Investitionen und regionale Entwicklung ignoriere. Wer so argumentiere, schade nicht einzelnen Familien, sondern dem Wirtschaftsstandort Steiermark insgesamt.





