Bundesregierung, Angelobung

ÖVP, SPÖ und Neos haben das Vertrauen der Österreicher – sofern sie es je hatten – endgültig verloren.

7. Jänner 2026 / 14:46 Uhr

Vertrauen verspielt: Zwei Drittel mit Verlierer-Ampel unzufrieden

Eine neue IFDD-Umfrage im Auftrag der Kronen Zeitung offenbart eine dramatische Stimmungskurve: Mehr als zwei Drittel der Österreicher sind mit der Verlierer-Ampel unzufrieden – 35 Prozent „weniger zufrieden“, 32 Prozent „überhaupt nicht zufrieden“. Der erste Ministerrat im neuen Jahr steht noch aus, doch das Vertrauen ist bereits verloren.

Österreicher glauben nicht an Ampel-Versprechen

Knapp 60 Prozent der Befragten halten die angepriesenen Reformen zwischen Bund und Ländern für Luftschlösser. Masseneinwanderung, Teuerung, Gesundheitskrise und Wirtschafts-Stagnation bleiben die echten Brennpunkte, doch statt Taten kommt nur heiße Luft aus dem Kanzleramt.

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Kickl so relevant wie der Bundeskanzler

Im Relevanz-Index landet ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker auf Augenhöhe mit FPÖ-Chef Herbert Kickl (beide 37 Prozent) – damit ist der noch immer nicht sehr bekannte Regierungschef für die Österreicher genauso wichtig wie der Oppositions-Sieger und Gewinner der letzten Nationalratswahl.

Babler abgeschrieben

Neos-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (25 Prozent) und Grünen-Vorsitzende Leonore Gewessler (29 Prozent) reihen sich im Index klar vor SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler: Er erreicht nur noch 20 Prozent – minus sieben Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Erhebung im Oktober. Gefragt wurde beim Relevanz-Index, ob die genannten Politiker in Zukunft eine größere Rolle in der österreichischen Politik spielen sollen.

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