Zehntausende Berliner Haushalte sind nach dem linksextremen Anschlag auf eine Kabelbrücke weiterhin ohne Strom. Zu dem Attentat hatte sich die „Vulkangruppe“ bekannt, die bereits seit über zehn Jahren Anschläge in Deutschland verübt haben soll. Der Generalbundesanwalt ermittelt nun wegen Terrorverdachts. Was hinter dem Anschlag stecken könnte, diskutierten der YouTuber Elijah Tee und Report24-Chefredakteur Florian Machl.
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Gibt es die „Vulkangruppe“ überhaupt?
Ein Wahnsinn sei es, was aus der stolzen Industrienation Deutschland geworden ist, fand Machl. Früher hätten deutsche Ingenieure so ein Problem innerhalb von Stunden lösen können. Er fragte sich, ob es diese Vulkangruppe überhaupt gibt. Mit Verweis auf den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) sprach er von großen Lücken in den offiziellen Erzählungen. Woher wisse man, dass das Bekennerschreiben tatsächlich von der Vulkangruppe stammt – und dass diese Gruppe den Anschlag verübt hat?
Wer war an Anschlag beteiligt?
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Kein willkürlicher, sondern ein professionell geplanter Anschlag, meinte Tee: professionell, gezielt und zerstörerisch. Seine Theorie: Offizielle Stellen könnten beteiligt sein und hätten kein Interesse an einer vollständigen Aufklärung. Machl sah darin kein großes Geheimwissen, weil das Berliner Stromnetz relativ offen liegt und sich Knotenpunkte im Internet recherchieren lassen. Für ihn stellte sich die Frage: Wer gibt solchen Gruppen die Ideen? Möglicherweise sei die Gruppe unterwandert und einzelne Mitglieder präsentierten der Führung konkrete Anschlagsvorschläge.
Staat und linke Zivilgesellschaft versagen
Die volle Wiederherstellung der Leitungsstärke soll bis zu fünf Wochen dauern – ein Zeichen für einen dysfunktionalen Staat, der sich auch nicht ausreichend um Betroffene, etwa Senioren, kümmere und die Menschen in der Region weitgehend alleinlasse. Warum finanziert man einen solchen Staat mit so vielen Steuern, wenn er versagt? Auch Verbände und Vereine würden nicht ausreichend helfen, die große linke Solidarität fehle. Machl sah eine schockierende Verrohung der linken Szene und eine fehlende Distanzierung durch linke Politiker.
Medien spekulieren über Russland-Beteiligung
Bereits jetzt gebe es ein mediales Framing und Versuche, Russland verantwortlich zu machen. Machl würde zwar nicht ausschließen, dass die Vulkangruppe von russischen Agenten durchsetzt ist, aber auch andere Nationen könnten entsprechende Strukturen in Deutschland aufgebaut haben. Deutsche Politiker könnten profitieren, wenn sie einen Vorwand für teure Investitionen in Rüstung und Infrastruktur haben. Tee stellte die Frage: Wenn es so einfach wäre – warum hat Russland dann nicht ganz Berlin oder ganz Deutschland lahmgelegt?
Machl berichtete außerdem, dass der Berliner Senat den Ankauf von 600 Stromgeneratoren abgelehnt habe. Das „Nicht-helfen“ sehe man auch jetzt in Berlin: Im Zweifelsfall stehe man als Bürger allein da. Seit zehn Jahren sei die Vulkangruppe aktiv, und so lange tatenlos zuzusehen, wäre eines Landes wie Deutschland nicht würdig.
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