Sebastian Kurz, Claudia Reiter und Christian Kern

Sebastian Kurz, Claudia Reiter und Christian Kern in einer ORF-Konfrontation. Werden die beiden erneut politische Gegner von FPÖ-Chef Herbert Kickl?

6. Jänner 2026 / 09:06 Uhr

Auch eine Kurz-ÖVP und eine Kern-SPÖ können Kickls Dominanz nichts antun

Die Kronen Zeitung phantasiert heute, am Dreikönigstag, über ein Doppel-Comeback in der österreichischen Innenpolitik und präsentiert dazu eine Umfrage, die Herbert Kickl von der FPÖ keinen Schlaf rauben dürfte. 

Spekulationen verdichten sich

Spekulationen über eine Rückkehr von Sebastian Kurz an die Spitze der ÖVP und von Christian Kern als SPÖ-Chef gibt es, seit beide Parteien mit ihren derzeitigen Chefs, Christian Stocker und Andreas Babler, nicht nur von einem Umfrage-Debakel ins andere stolpern, sondern auch das Land weiter an die Wand fahren. 

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Sonntagsfrage

Obwohl sowohl Kurz als auch Kern solche Überlegungen stets dementieren, machte die Krone ein Planspiel und beauftragte das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) damit, herauszufinden, wie denn die beiden an der jeweiligen Spitze ihrer Partei in einer Wahl abschneiden würden. 

Kickl unantastbar vorne

Gleich vorweg: Rosig schaut es für die ÖVP und SPÖ auch da nicht aus. Zwar würde die FPÖ nach dieser Rechnung der Meinungsforscher zwei Prozent verlieren und statt bisher auf 36, nur noch auf 34 Prozentpunkte kommen, doch Kurz käme demnach nur auf 22 Prozent (Stocker derzeit 20) und Kern auf 24 Prozentpunkte (Babler derzeit 18). 

“Babler muss weg”

Diese Sonntagsfrage stellte die Kronen Zeitung nicht unbegründet. Denn sowohl bei den Schwarzen als auch bei den Roten mehren sich die Gerüchte um eine Ablöse ihrer Chefs. Bei Christian Stocker stieg die Nervosität seit dem Promi-Auflauf bei der Weihnachtsfeier des jungen Alt-Kanzlers merkbar. Und bei der SPÖ sollen sich immer mehr hinter dem Motto „BMW“ versammeln, wie es Meinungsforscher Christoph Haselmayer ausdrückt. Demnach stehe BWW für „Babler muss weg“. 

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