Seit nunmehr 14 Jahren terrorisiert die linksextreme „Vulkangruppe“ die Berliner – nach dem neuesten Brandanschlag auf eine Hochspannungsleitung waren zehntausende Bewohner der Bundeshauptstadt ohne Strom (Symbolbild).

4. Jänner 2026 / 11:16 Uhr

45.000 Berliner Haushalte ohne Strom: Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlag

Ein Brandanschlag auf eine Stromtrasse im Südwesten Berlins hat am gestrigen Samstag zehntausende Haushalte lahmgelegt. Jetzt bekannte sich die linksextreme „Vulkangruppe“ zu der Tat. Das Bekennerschreiben liegt den Behörden vor und wird derzeit auf Echtheit geprüft. Sicherheitskreise halten den Inhalt für glaubwürdig – die Linksextremen sind seit Jahren für Sabotageakte gegen Infrastruktur bekannt, auch der neueste Anschlag folgte einem typischen Muster.

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Versorgungleitung schwer beschädigt

Der Angriff hatte sich ereignet, als ein unter einer Hochspannungsleitung abgestellter Container in Brand gesetzt wurde. Die Flammen beschädigten die darüber verlaufende Versorgungsleitung schwer, wodurch rund 45.000 Haushalte ohne Strom blieben. In mehreren Bezirken fielen zudem Heizungen aus, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen mussten auf Notstrom umstellen.

Lange Liste an Attentaten: 14 Jahre linksextremer Terror

Die „Vulkangruppe“ wird im Verfassungsschutzbericht als linksextremistische Organisation geführt. Sie propagiert eine radikal antikapitalistische Ideologie und ruft zu Angriffen auf „Symbole wirtschaftlicher Macht“ auf. Seit 2011 soll sie für zahlreiche Sabotageakte in Berlin verantwortlich sein – darunter Angriffe auf Bahnlinien, Funkmasten und Energieanlagen. 2024 legte sie mit einem Anschlag auf das Tesla-Werk in Grünheide die Produktion für mehrere Tage lahm.

Linksextreme wollen Wirtschaft und Staat sabotieren

Laut Sicherheitsbehörden verfolgt die Gruppierung das Ziel, durch gezielte Störungen „den Wirtschaftsablauf zu sabotieren und staatliche Autorität zu schwächen“. Die Ermittler prüfen, ob der aktuelle Vorfall Teil einer neuen Serie koordinierter Anschläge auf technische Infrastruktur sein könnte.

Wiederherstellung der Trasse dauert an

Derweil arbeiten Einsatzkräfte unter Hochdruck an der Wiederherstellung der beschädigten Trasse. Bislang konnten 7.000 Haushalte wieder versorgt werden. Wegen anhaltender Kälte und schwieriger Bedingungen wird mit einer vollständigen Reparatur erst im Laufe der Woche gerechnet.

Linksextreme Sabotageakte versetzen Menschen in Angst

Auch aus der österreichischen Politik kamen Reaktionen:

 „Was hier geschieht, ist kein technisches Problem, sondern menschliches Leid. Familien sitzen in dunklen und kalten Wohnungen, ältere Menschen und Pflegebedürftige leben in Angst, Betriebe stehen still, der öffentliche Raum verliert an Ordnung. Dunkelheit erzeugt Unsicherheit, Unsicherheit erzeugt Angst – genau darauf zielen linksextreme Sabotageakte ab“, kommentierte FPÖ-Linksextremismus-Sprecher Sebastian Schwaighofer den neuesten Terrorakt.

Stress, Panik und Hilflosigkeit

„Dieser Anschlag trifft die Menschen mitten im Alltag. Er erzeugt Stress, Panik und das Gefühl, vom Staat im Stich gelassen zu sein“, erklärt Sebastian Schwaighofer – und weiter:

Das ist gezielte Destabilisierung, die auch in Österreich jederzeit passieren könnte. Besonders brisant ist die Situation in multikulturell geprägten Räumen. Wenn Strom, Kommunikation und staatliche Ordnung eingeschränkt sind, wird aus scheinbarer Stabilität rasch ein Pulverfass. Konflikte verschärfen sich, Misstrauen wächst, und die Hemmschwelle für Gewalt sinkt, der Bevölkerungsaustausch wird schlagartig sichtbar. Wer diese Realität ausblendet, handelt fahrlässig.

Linker Terror in Österreich noch immer verharmlost

Der Anschlag in Berlin stehe zudem nicht isoliert, denn auch ein Österreichisches Unternehmen war von der Gruppe, die sich zum Anschlag in Berlin bekannt hat schon betroffen, so gingen im Februar diesen Jahres Baukräne in Flammen auf, weil sie mutwillig in Brand gesetzt wurden. Die Gefahr sei grenzüberschreitend, die Täter agierten vernetzt und professionell, so Schwaighofer. Kritik hat er an der ÖVP:

Trotzdem bleibt das von der ÖVP geführte Innenministerium vollkommen passiv. Während in Deutschland die Auswirkungen linksextremer Sabotage tagtäglich sichtbar sind, wird das Thema in Österreich weiterhin verharmlost oder ignoriert. Wer jetzt noch wegschaut, riskiert, dass solche Szenarien auch bei uns Realität werden. Wenn es einmal dunkel wird, zeigt sich sehr schnell, wie fragil Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt tatsächlich sind und dann wird Innenminister Gerhard Karner sich dafür verantwortlich machen müssen und die Frage beantworten, warum er jahrelang alle Warnungen ignoriert hat.

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