Persmanhof und Karner

Die Polizei-Gewerkschaft AUF erhebt schwere Vorwürfe gegen ÖVP-Innenminister Gernard Karner, der nach dem Polizeieinsatz gegen die “Antifa” am Peršmanhof in Kärnten ein “fatales Signal” gesetzt hat.

29. Oktober 2025 / 10:17 Uhr

Peršmanhof: „Antifa“-Sympathisanten verängstigen Familie von Polizisten

Die Polizei-Gewerkschaft AUF sieht eine politische Mitschuld, dass „drei Menschen derzeit zum Gaudium polizeifeindlicher Kräfte intern und medial durch die Arena getrieben werden“.

Es geht um das Ergebnis jener Kommission, die im Auftrag von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner einen Bericht über den Einsatz der Exekutive gegen die gewaltbereite bekannte „Anfifa“ am Peršmanhof in Kärnten veröffentlicht hat. Wie berichtet, gab es Aufregung darüber, dass die Polizisten, die gegen ein illegales „Antifa“-Camp vorgegangen waren, zu Sündenböcken gemacht und bestraft wurden.

Thematik hat politischen Charakter

„Hat die Thematik einen politischen Charakter?“, fragte sich Hans Steinacher, Kärntner Landesvorsitzender der AUF (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher) in einer Aussendung und gab sich gleich selbst die Antwort: „Ja natürlich!“ Es spreche keiner davon, dass Sympathisanten der Camp-Teilnehmer beim Einsatzleiter an der Privatadresse auftauchen und die Familie verängstigen, kritisiert er.

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Politische und mediale Menschenhatz

Was hier stattfinden würde, sei eine politische und mediale Menschenhatz, zu der man als Personalvertreter niemals schweigen dürfe. Egal ob es sich um einen Aspiranten oder Polizeijuristen handeln würde. Steinacher fragt sich:

Wo landen wir letztendlich, wenn wir uns von einer medial mächtigen, aber politisch unbedeutenden grün-kommunistischen Sekte hervorragende Menschen herausschießen lassen?

Schlag gegen Polizisten, die gegen eine politisch geschütze Klientel vorgehen

Was hier passiert sei, wäre nicht nur ein Schlag gegen drei hohe Führungskräfte. Es sei vielmehr ein Zeichen an jede Kollegin und jeden Kollegen, was passieren kann, wenn man bereit sei, Verantwortung zu übernehmen und auf eine politisch geschützte Klientel treffe.

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