Herbert Kickl, Nationalfeiertag

FPÖ-Chef Herbert Kickl verteidigt nicht nur am Nationalfeiertag die Neutralität Österreichs. Im Gegensatz zur Verlierer-Ampel, die sich nun in eine zwiespältige Situation manövrieren könnte.

24. August 2025 / 17:25 Uhr

„Unsere Kinder geben wir nicht!“: Kickl strikt gegen Soldaten für Ukraine

Zum Schutz der Ukraine bei einem Frieden sollen Tausende europäische Soldaten zwischen die Fronten geschickt werden. „Unsere Kinder geben wir nicht!“, machte FPÖ-Chef Herbert Kickl unmissverständlich klar.

Zick-Zack-Kurs im Außenministerium

Ob das neutrale Österreich bei der derzeitigen Regierung dieser Aussage folgen wird, ist mehr als unklar. Denn mit Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger verfolgt die Verlierer-Ampel einen Zick-Zack-Kurs, der bei den Menschen nicht mehr nachvollziehbar ist. Die Neos-Chefin will politisch nicht neutral sein, steht ungebrochen an der Seite der Ukraine, kann sich einen Nato-Beitritt vorstellen und würde – einmal ja, einmal nein – den russischen Präsidenten Wladimir Putin verhaften, wenn er nach Österreich käme.

EU-Soldaten sollen Frieden sichern

FPÖ-Chef Herbert Kickl hat Meinl-Reisinger deshalb schon einmal erinnert, dass sie Außenministerin eines neutralen Landes sei und nicht Außenministerin der Ukraine. Wer weiß, wie sich das offizielle Österreich verhalten wird, wenn die EU, um Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu sichern, Soldaten benötigt und bei Meinl-Reisinger und ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner um militärische Hilfe ansucht?

Soldaten schießen zurück

Die Bodentruppen soll jedenfalls die EU bereitstellen, während die USA insbesondere aus der Luft Unterstützung zugesagt hat. Ex-US-General Ben Hodges sagte:

Nur die Präsenz westlicher Soldaten – ausgerüstet mit Luftabwehr, Langstreckenwaffen und Artillerie – und integriert in die ukrainische Verteidigungsstrukturen und mit robusten Einsatzregeln könnte Putin wirksam abschrecken.

Und mittendrin österreichische Soldaten? Nicht mehr ausgeschlossen. Aber ein echter Albtraum, denn der Ex-US-General sagte auch: Russland müsse wissen, dass diese Soldaten zurückschießen dürften, wenn sie mit russischen Raketen oder Drohnen provoziert würden.

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