Überraschend erreichte heute, Freitag, die Zwangsgebührenzahler die Kunde, dass Ö3-Wecker-Moderator Robert Kratky den ORF verlässt. Der Spitzenverdiener im öffentlichen-rechtlichen Sender gab aus gesundheitlichen Gründen sein Ausscheiden bekannt.
Einpsarung für den ORF
In den sozialen Medien freuen sich alle, die die Haushaltsabgabe zahlen müssen, über das plötzliche Einsparungspotenzial am Küniglberg. Friedrich R. rechnete sich aus:
Wenn nach Kratky nun auch Strobl geht, sind mit einem Schlag fast eine Million Euro pro Jahr eingespart.
Grüner Strobl nun Spitzenverdiener
Tatsächlich gibt es neben Kratky weitere Gagenkaiser in unverschämter Höhe. Der Ö3-Moderator bekam sage und schreibe ein 473.000 Euro Brutto-Jahresgehalt – die Nebeneinkünfte noch gar nicht mitgerechnet. Nicht weit dahinter rangiert Pius Strobl, einst von den Grünen in den ORF gehievt, mit 451.700 Euro. Strobl verantwortete die Erweiterung beziehungsweise die Sanierung des ORF-Zentrums.
Generaldirektor unter Gagen-Kaisern nur Dritter
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist mit 427.500 Euro nur der am drittbesten bezahlte ORF-Mitarbeiter – in einer Riege von Gagen-Kaisern, die Normalverdiener vor Neid erblassen lassen.
Wer sich etwa Sorgen machen sollte, dass der Ö3-Wecker-Mann jetzt am Hungertuch nagen muss, dem sei Entwarnung gegeben: Bei dem Gehalt, das Kratky seit Jahrzehnten eingestreift hat, winkt ihm bestimmt eine grandiose Abfertigungszahlung.