„Warum betreiben sogenannte ‚Qualitätsmedien‘ Propaganda gegen Lithium?“, fragt sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser. Er habe den Eindruck, dass hier nicht über Inhalte diskutiert, sondern gezielt seine Person und die FPÖ diskreditiert werden sollen.
Symposium im EU-Parlament
Wie berichtet, hatte Hauser mit seiner Forderung nach Freigabe von Lithium als Nahrungsergänzungsmittel für mächtig Wirbel gesorgt. Er stützte sich dabei auf wissenschaftliche Erkenntnisse – unter anderem auf die Expertise des Molekulargenetikers und Mediziners Dr. Michael Nehls, der zu einem Symposium ins EU-Parlament eingeladen worden war.
Profil und Standard rückten Hauser in fragliches Licht
Dass Hauser im EU-Parlament nun beantragte, dieses chemische Element, das bereits in Form seiner Salze ein häufiger Bestandteil von Mineralwasser ist, als Nahrungsmittel anzuerkennen, rief das profil und den Standard auf den Plan. Beide warteten ebenfalls mit wissenschaftlichen Expertisen auf, um den FPÖ-Politiker offensichtlich in ein fragliches Licht zu rücken.
“Medien machen das Thema lächerlich”
Hauser ist darüber verwundert – gegenüber unzensuriert sagte er:
„Qualitätsmedien“ wie Profil und Der Standard versuchten, das Thema lächerlich zu machen. Besonders Profil agierte unwissenschaftlich und bezeichnete meine Aussagen als „falsch“ und „Spuren von Nonsens“ – trotz umfangreicher Übersendung wissenschaftlicher Literatur, die im Artikel ignoriert wurde.
Lithium im Gehirn wichtig für Denkfähigkeit
Hauser verwies auf einen aktuellen Nature-Artikel, „den Profil bei korrekter Recherche kennen müsste“. In diesem Artikel zeigen die Forscher auf, dass Lithium im Gehirn wichtig für die Denkfähigkeit ist. Lithium-Mangel hängt signifikant mit kognitiven Beeinträchtigungen und Alzheimer zusammen. In Tierversuchen verhinderte Lithium in niedrigen Dosen Gedächtnisverlust. „Lithium ist kein Nonsens, sondern ein potenzieller Ansatz zur Prävention und Behandlung von Alzheimer“, ist der EU-Abgeordnete überzeugt. Wörtlich meinte Hauser:
Ich forderte lediglich, Lithium als essenzielles Spurenelement für unser Gehirn anzuerkennen. Profil erhielt auf Anfrage alle Antworten, die Bedenken wegen möglicher Giftigkeit bei natürlichen Mengen ausräumen. Stattdessen wurde mir fälschlich eine Trinkwasseranreicherung unterstellt. Fakten werden ignoriert, eine ernsthafte Diskussion unterbunden.
“Gezielte Diffamierung meiner Person”
So dränge sich laut Hauser der Verdacht auf, dass hier nicht über Inhalte diskutiert, „sondern gezielt meine Person und die FPÖ diskreditiert werden sollen – ähnlich wie bei der faktenwidrigen Impf-Propaganda“.
Eine entscheidende Frage bliebe laut Hauser:
Warum ignorieren Der Standard und Profil die wissenschaftliche Faktenlage zu Lithium und setzen stattdessen auf Diffamierung?