Nach der Auflösung eines „Sommercamps“ linker bis linksextremistischer Gruppierungen in Kärnten, meldete sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen persönlich zu Wort. Aber nicht, um die renitenten Extremisten zu maßregeln.
Van der Bellen wacht auf
Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldet sich nur selten zu Wort. Vergewaltigungen, sexuelle Übergriffe auf junge Frauen in unseren Freibädern, Islamistenaufmärsche, oder ausufernde Bandenkriege unter Asylanten und tägliche Messerstechereien in Wien erregen nicht seine Aufmerksamkeit. Wachgeworden ist er aber jetzt nach einer Amtshandlung der Polizei auf dem Gelände eines historischen Gebäudes in der Kärntner Gemeinde Eisenkappl, die aufgrund des unkooperativen Verhaltens der linken Chaoten eskalierte. (unzensuriert berichtete).
So schrieb er gestern, Mittwoch, auf X:
Habe heute mit der slowenischen Präsidentin @nmusar, Landeshauptmann @PeterKaiserSP und Innenminister Karner über den Vorfall am Peršmanhof gesprochen. Wir stimmen überein, dass an einem so sensiblen Ort wie dieser Gedenkstätte besonderes Augenmaß und größtmögliche Sensibilität erforderlich sind – und zwar von allen Beteiligten, insbesondere der Sicherheitsbehörden. Die Vorkommnisse müssen jetzt rasch, gründlich und umfassend aufgeklärt werden.
Auf dem linken Auge blind
Statt den Polizeibeamten den Rücken zu stärken, die sich mit dem renitenten Mob herumschlagen mussten, hetzt Van der Bellen ihnen auch noch den Innenminister auf den Hals und bespricht sich mit der slowenischen Präsidentin. Hetzerische Transparente wie „Heimat im Herzen, Scheiße im Hirn“ scheinen ihn an diesem angeblich „sensiblen Ort“ hingegen nicht weiter beeindruckt zu haben. Vielleicht eine Reminiszenz als grüner Bundessprecher, als die “Grüne Jugend” schon ähnliches absonderte. („Wer Österreich liebt, muss scheiße sein”). Schon damals war er nicht gegen die demonstrative Österreichfeindlichkeit aufgetreten.
Vor seiner Wiederwahl hatte VdB noch die Heimat “im Herzen”
Bei der letzten Präsidentschaftswahl 2022 war Van der Bellen noch anders aufgetreten: Damals hatte er mit Slogans wie “Aus ganzem Herzen Österreich”, “Vernunft und Stabilität in stürmischen Zeiten”, “Zusammenhalt macht uns sicher” oder “Mit Österreich spielt man nicht” für sich Werbung gemacht. Schon damals war dieser demonstrativ zur Schau gestellt Patriotismus kurz vor der Wahl wenig glaubwürdig.
Freiheitlicher Personalvertreter stellt sich hinter Kollegen
Gegen den Bundespräsidenten und linke Parteipolitiker in Schutz genommen werden die Polizisten – wie bereits berichtet – von ihrem Kärntner AUF-Vertreter Hans Steinacher, der sich in einer Stellungnahme gegen „die Kriminalisierung der einschreitenden Kolleginnen und Kollegen” verwehrt. Wenn hochanständige Personen aus Polizei- und Behördenkreisen an den Pranger gestellt und sogar in die Nähe des Faschismus gerückt würden, weil sie von Politikern gemachte Gesetze vollzogen, dann zeichne das nicht von einem nachvollziehbaren Rechtsverständnis, kritisiert er diverse Wortmeldungen aus linken politischen Kreisen. Der Rechtsstaat gelte schließlich für alle und die Politik sei gefordert, sich hinter ihre Exekutivorgane zu stellen.