Keir Starmer und Donald Trump

Donald Trump hielt gemeinsam mit dem britischen Premierminister Keir Starmer in Schottland eine Pressekonferen ab. Für Verwunderung sorgte der US-Präsident mit seiner offenen und unterschwelligen Kritik seinem Amtskollegen gegenüber.

30. Juli 2025 / 16:08 Uhr

Trump führt den britischen Premier wie einen Schuljungen vor

Der britische Premierminister Keir Starmer hätte US-Präsident Donald Trump mehr Konter geben sollen und sich nicht wie ein kleiner Schuljunge von ihm vorführen lassen, kommentieren politische Beobachter die Pressekonferenz der beiden Staatsmänner. Ursprünglich sollte es nur um globale Themen gehen wie Handelsabkommen, den Ukraine- und Palästinakonflikt, doch schnell geriet die Konferenz für den britischen Premier aus dem Ruder.

Keir Starmers Zensurpolitik

Das Vereinigte Königreich ist schon länger für seine Anti Hate Speech-Gesetze bekannt, die jede Kritik an der Migrationspolitik und der LGBTQ-Gemeinschaft des Landes kriminalisieren. Trump verstieß vor laufender Kamera gegen die besagten Gesetze, indem er das Ende der illegalen Migration mit dem Abhalten der Einreise krimineller Elemente aus dem Ausland gleichsetzte. Donald Trump erläuterte weiter, dass sehr viele Länder in Afrika und Asien die offenen Grenzen Europas für das Leeren ihrer Gefängnisse nutzen. Damit sorgen sie dafür, dass deren Länder sicherer werden, während Europäer und Amerikaner sich mit fremden Kriminellen befassen müssen.

Trump zur britischen Migrationspolitik aus dem Englischen von unzensuriert.at übersetzt:

Wenn man die Migration stoppt und damit die falschen Leute stoppt. Dann tut man nicht nur gute Dinge, sondern fantastische Dinge. Diese Boote sind mit schlechten Menschen gefüllt. Denn gewöhnlicherweise schicken andere Länder nicht ihre besten Leute, sondern Menschen, die sie nicht wollen.

Donald Trump meinte Schlauchboote gefüllt mit illegalen Migranten, die über den Ärmelkanal ins Vereinigte Königreich möchten.

Donald Trump dominiert die Konferenz

Der amerikanische Präsident redete mehrmals über den britischen Premierminister hinweg. Donald Trump und sein Vize James D. Vance beteuerten, dass wenn sich die Lage der Meinungsfreiheit im Vereinigten Königreich nicht bald bessert, es schwer sein wird für die beiden Länder, ein gerechtes Handelsabkommen zu schließen. Sehr viele amerikanische Unternehmen wie X (ehemals Twitter) müssen unter den britischen Zensurgesetzen leiden. Trumps eigenes soziales Medium Truth Social soll laut einer Reporterin von derselben Zensur betroffen sein. Der britische Premierminister versuchte mit seiner hilflosen Miene Donald Trump in diesem Punkt holprig zu widersprechen, doch sein amerikanischer Kollege führte mit seiner Kritik unbeeindruckt fort:

Europa ist jetzt ein ganz anderer Ort, als er vor fünf oder zehn Jahren war. Sie müssen sich zusammenreißen, wenn nicht… werden Sie Europa nicht mehr so haben, wie es früher mal war. Sie dürfen so was nicht tun. Das ist der wunderbarste Ort in der Welt. Sie dürfen es nicht ruinieren. Sie dürfen nicht mehr Leute illegal hierher kommen lassen.

Trumps Worte als letzte Mahnung?

Man kann Donald Trump für seinen Umgang mit der Epstein-Affäre kritisieren. Dennoch sollten seine Aussagen zur Politik der offenen Grenzen ernst genommen werden. Es muss sich an der jetzigen Politik schleunigst etwas ändern, wenn wir in einem Europa wie früher noch leben möchten. Wenn unsere Kinder und Enkel noch dieselben Erfahrungen machen sollen, die wir einst in Österreich gemacht haben, dann müssen wir mit der falschen Willkommenskultur Schluss machen und nur Menschen nach Bedarf ins Land lassen, die zu uns passen.

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