In seinem Buch „Mordkomplott Jörg Haider“ widmet sich der freie TV-Produzent, Journalist, Publizist und Autor Guido Grandt einem der umstrittensten Todesfälle der jüngeren österreichischen Geschichte: dem Unfalltod von Jörg Haider, ehemaliger Landeshauptmann Kärntens sowie Obmann des Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) und früherer Bundesparteiobmann der FPÖ. Haider kam am 11. Oktober 2008 bei einem Autounfall in der Nähe von Klagenfurt ums Leben – so zumindest die offizielle, jedoch nicht unumstrittene Version.
Grandt will Beweise für Komplott vorlegen
Grandt verfolgt hingegen eine andere Sichtweise, die er seinen Lesern auf 876 Seiten näherbringen will. Er kündigt an, Beweise für ein Mordkomplott vorzulegen – gestützt auf ihm zugespielte Dokumente, Zeugenaussagen und widersprüchliche Details aus den Ermittlungen.
War es vielleicht doch Mord?
Die offizielle Darstellung von Haiders Tod ist weithin bekannt: Er soll in der Nacht stark alkoholisiert aus einem Szene-Club in Klagenfurt gekommen und anschließend mit überhöhter Geschwindigkeit tödlich verunglückt sein. Für Grandt ist dies eine „Covergeschichte“, mit der die Öffentlichkeit abgespeist worden sei.
Ein politischer Mord?
Der Autor will aufklären: Wie kam es zu diesem angeblichen „politischen Mord“? Welche „Fakten, Widersprüche, Vertuschungen und Lügen“ existieren rund um den Fall? Und welche „Mordmotive“ könnten eine Rolle gespielt haben? All diesen Fragen will Grandt in seinem Buch nachgehen. Aus seiner Sicht müssten mit dem Erscheinen von „Mordkomplott Jörg Haider“ die Ermittlungen neu aufgerollt werden.
„Mordkomplott Jörg Haider“ ist um 49,95 Euro im Kopp-Verlag sowie über Amazon erhältlich.