Kinder

Der Corona-Untersuchungsausschuss in Brandenburg förderte einmal mehr zutage, wer wirklich die Corona-Radikalmaßnahmen forderte – und wer damit log.

14. Juli 2025 / 08:40 Uhr

Amtsärztin bestätigt: Nicht „Wissenschaft“ sondern Politiker wünschten Radikalmaßnahmen

Das Bundesland Brandenburg hatte als Erstes einen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Corona-Politik ins Leben gerufen und arbeitet seit zwei Jahren die verhängnisvollen Maßnahmen auf.

Verfassungswidriges Versammlungsverbot

Im Zuge dieser Aufarbeitung hatte erst im Juni das Brandenburger Verfassungsgericht das Versammlungsverbot aus dem ersten Corona-Jahr 2020 für verfassungswidrig erklärt. Damals wurden Demonstrationen oder andere öffentliche Versammlungen verboten, nur Versammlungen mit bis zu 50 Personen im Freien hätten auf Antrag und nach Genehmigung durch die Behörde stattfinden dürfen.

Kinder „einsperren“: „Größter Fehler“

Im Zuge der Aufarbeitung wurde am vergangenen Freitag die Amtsärztin von Potsdam vor die Corona-Enquete-Kommission geladen. Kristina Böhm erklärte dort:

Die Sperrungen von Spielplätzen und anderen Einrichtungen bei Kindern und Jugendlichen waren rückblickend einer der größten Fehler, die wir überhaupt gemacht haben.

Für Kinder sei es „die Hölle auf Erden“, zu Hause eingesperrt zu sein. Auch habe dies „infektiologisch durchaus eher den kontraproduktiven Effekt“ erzeugt.

Weisungen von oben

Viel bedenklicher ist jedoch Böhms Aussage, wonach „wir ja in dieser Struktur eben auch bestimmten Weisungen unterlegen“ waren. Weiter erklärte sie: „Wir haben, das muss ich ganz klar sagen, von der fachlichen Seite und das geht an sie, natürlich immer wieder versucht, unsere Erkenntnisse auch zu spielen.“

Wahrer Skandal

Die Politik hat also den Medizinern die Corona-Maßnahmen diktiert und nicht umgekehrt. Während Politiker argumentierten, dass „die Wissenschaft“ die harte Corona-Politik fordere, war es in Wirklichkeit offenbar genau umgekehrt.

Diese Lüge der Politiker wurde schon bekannt, als eine Whistleblowerin des Robert-Koch-Instituts (RKI) vor einem Jahr die ungeschwärzten Dokumente in die Öffentlichkeit brachte, die den Umgang mit dem aufgetauchten Coronavirus protokollierten. Diese belegen, dass die Regierung ihre Corona-Politik sehr wohl gegen die Empfehlungen der zuständigen Experten durchsetzte.

Kinderimpfung und gelenkte Testergebnisse

Etwa bei der Corona-Impfung von Kindern, die von der zuständigen Impfkommission nicht empfohlen, von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) trotzdem durchgezogen wurde. Die Corona-Testung sollten, laut RKI-Protokollen, in eine bestimmte, nämlich angstmachende, Richtung gelenkt werden.

Und nun kam heraus, dass auch kleinste und härteste Maßnahmen die Handschrift von Politikern trugen, und keineswegs von den Fachleuten.

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