Die Jugendkriminalität ist in Österreich in den vergangenen Jahren explodiert. Der Anteil der nicht österreichischen Tatverdächtigen liegt in diesem Bereich bei 48 Prozent. „Bereichert“ wurde diese Statistik gestern, Dienstag, von zumindest drei Individuen, die eine 16-Jährige im Wiener Prater brutal überfallen und ausgeraubt haben.
Opfer brutal zusammengeschlagen
In der Nacht auf gestern, Dienstag, wurde ein 16-jähriges Mädchen Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Schauplatz war der Riesenradplatz im zweiten Wiener Gemeindebezirk.
Der Tat verdächtig sind ein 14-jähriger Syrer, ein 15-jähriger Iraker und zumindest eine weitere flüchtige Person, berichtet die Landespolizeidirektion Wien. Dabei sollen die Jugendlichen das Opfer geschlagen, auf sie eingetreten und ihr anschließend die Umhängetasche samt Inhalt – Bargeld und Blue-tooth-Kopfhörer – geraubt haben. Bei der Festnahme des Syrers in einem „Krisenzentrum“ konnten die geraubten Gegenstände sichergestellt werden und wurden dem Opfer zurückgegeben.
Straftat von Tätern mitgefilmt
Nicht genug, dass sie das Mädchen brutal niederschlugen, die Täter scheinen auf ihre Tat auch noch stolz gewesen zu sein. Sie filmten den Überfall mit und veröffentlichten das Video in den Sozialen Medien. Die Aufnahmen wurden von der Polizei sichergestellt.
FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann bezeichnet den Überfall in einer Aussendung als das direkte Ergebnis „einer verantwortungslosen roten Einladungspolitik – und einer Stadtregierung, die die Sicherheit der eigenen Bevölkerung seit Jahren systematisch aufs Spiel setzt“. Wer Millionen Steuergeld in Willkommensprojekte stecke, aber gleichzeitig vor der eskalierenden Gewalt auf unseren Straßen die Augen verschließe, habe als Bürgermeister nichts mehr verloren“, so Darmann mit Blick auf die Wiener Gemeinderatswahlen am kommenden Sonntag.