Bundeskanzler Nehammer beim Europa-Forum Wachau

Johanna Mikl-Leitner und der damalige Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP) zählten zu den Scharfmachern beim Durchsetzen der Impfpflicht.

14. April 2025 / 11:33 Uhr

Scharfmacherin der Impfpflicht will Gräben in Bevölkerung „zuschütten“

Die ÖVP musste wohl einsehen, dass die Wähler nicht alles vergessen, was sie ihnen bei Corona angetan haben. Johanna Mikl-Leitner, ÖVP-Landeshauptfrau in Niederösterreich, bittet nun quasi um Vergebung.

Impfpflicht, „Lockdowns“, Schulschließungen, überbordende Maßnahmen und Polizeigewalt gegen die eigene Bevölkerung, die sich zu friedlichen Demonstrationen zusammengeschlossen hatten. Die Liste der Verfehlungen unter ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz und ÖVP-Innenminister Karl Nehammer ließe sich endlos fortführen.

Kritik an unzureichender Impfbereitschaft

Eine, die bei all diesen Schikanen mitgemacht und sich sogar als Scharfmacherin betätigt hat, war die niederöstereichische Landeshauptfrau Mikl-Leitner. In einem Interview mit Oe24 (siehe Youtube-Video am Ende des Artikels) sagte sie damals:

Das Wichtigste ist, dass es eine Impfpflicht geben wird – die uns dann den Weg aus der Pandemie zeigt. Denn es ist für uns alle unverständlich, dass wir aufgrund einer unzureichenden Impfbereitschaft einiger immer wieder von einem Lockdown in den anderen schlittern.

Impfpflicht als Garantie, die Pandemie hinter uns zu lassen

Dieser Spuk, so Mikl-Leitner, müsse einmal ein Ende haben. Und dieser Spuk habe nur dann ein Ende, wenn es diese Impfpflicht gebe. Diese Impfpflicht sei die Garantie, dass wir die Pandemie hinter uns lassen können. Der Oe24-Reporter hatte sie in diesem Gespräch darauf aufmerksam gemacht, dass man mit Einführung der Impfpflicht ja Gräben in der Bevölkerung aufreißen würde. Dennoch beharrte sie auf die Zwangsimpfung, die dann auch tatsächlich eingeführt wurde.

Späte Einsicht hilft Menschen nicht

Fünf Jahre später, nach Wahlniederlagen in Serie für die ÖVP, möchte Mikl-Leitner plötzlich die Gräben, die aufgerissen wurden, „zuschütten“, wie sie der Kronen Zeitung sagte. Schulschließungen, Impfpflicht und das Sperren von einzelnen Bezirken in NÖ würden zu den großen Fehlern der Pandemie-Bewältigung zählen. Späte Einsicht einer Frau, die mitverantwortlich zeichnet für unendliches Leid vieler Menschen, die bis heute aufgrund der falschen Corona-Maßnahmen um ihre Gesundheit oder Existenz kämpfen.

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