Französische Polizisten (Symbolbild) mussten in einem Pariser Vorort am Samstag vor gewalttätigen Angreifern fliehen.

2. April 2025 / 13:03 Uhr

Angriff auf Polizei: „Teile des Landes stehen außerhalb des Gesetzes“

Am Wochenende kam es im Pariser Vorort Saint-Denis, einem berüchtigten Viertel nördlich der Kernstadt, das mehr an Afrika als an Europa erinnert, zu einem Gewaltexzess.

Höchster Einwanderer-Anteil Frankreichs

Schon 1990 hatte ein Journalist von Le Parisien die Großsiedlung des Départements mit Algier, der Hauptstadt im nordafrikanischen Algerien, und den Armenvierteln von Los Angeles verglichen. Der Vorort hält den höchsten Einwanderer-Anteil in Frankreich, Bandenkriminalität und Kriminalitätsrate sind hoch, Arbeitnehmer findet man kam, dafür Sozialhilfeempfänger. Kaum ein Europäer lebt noch dort.

Eisenstangen und Zaun-Elemente

Am Wochenende kam es in dem Vorort zu einem Angriff auf die Polizei. Mindestens 20 Angreifer zwangen am Samstag Polizisten, mit ihren Fahrzeugen zu fliehen. Die vermummten Angreifer gingen mit Wurfgeschossen und Schlagwerkzeuge wie Eisenstangen und Zaun-Elementen auf die Beamten in ihren Autos los. Drei Polizisten sollen verletzt worden sein.

Die Szene wurde von einem Anrainer auf Video festgehalten. Eine Frauenstimme sagt:

Es ist der Wahnsinn! Schauen Sie sich an, wie sie die Autos der Polizisten kaputt machen werden. Am Eid al-Fitr!

Gemeint ist das Ende des Ramadan.

„Wie ein Stadtkrieg“

Schließlich kam die Nationalpolizei zur Verstärkung und nahm zwei Personen fest. Die Polizeigewerkschaft Alliance Police nationale fordert, dass „die Autorität wieder hergestellt” werden müsse, und schrieb auf X:

Szenen wie in einem Stadtkrieg.

Appell gegen „Weiter so“

Der Anwalt und ehemalige französische Abgeordnete der Les Républicains, Pierre Lellouche, appellierte:

Wir können nicht so weitermachen.

Die Franzosen erlebten, wie „ganze Teile unseres Landes außerhalb des Gesetzes stehen“. Das sei kein Zusammenleben, das sei ein Leben nebeneinander und in Angst.

Forderung nach politischen Maßnahmen

Dabei benennt er den rosaroten Elefanten:

Solange der Staat nicht die absolute Entschlossenheit zeigt, dieser Situation ein Ende zu setzen, angefangen bei der Einwanderung, der Ausweisung dieser Art von Menschen, der Einstellung der staatlichen Subventionen, des Kindergeldes und anderer Leistungen […] für Familien, die Jugendliche unterstützen, die so etwas tun, werden wir weiterhin die Opfer all dessen sein.

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