Die Geschichte des vierjährigen Daisy Morningstar sorgt derzeit in den Vereinigten Staaten für Empörung. Dabei handelt es sich um ein Kind aus Brooklyn (New York), das als Bub geboren worden war. Trotzdem haben sich seine Eltern, beides selbst Transen, frühzeitig entschieden, das Kind als Mädchen großzuziehen. Seither wird “Daisy” als Mädchen behandelt.
Selbst der Name wurde behördlich geändert
Wie The Oregonian über den Fall berichtet, sprechen die Eltern davon, dass es für sie schmerzhaft war, ihre eigene “Trans”-Identität in der Kindheit unterdrücken zu müssen. Für sie sei es deshalb selbstverständlich, Daisy in ihrem Wunsch ernst zu nehmen, als Mädchen aufzutreten – auch wenn sie sich zwischenzeitlich wieder männlich fühlen. Die Selbsteinschätzung, dass sich das vierjährige Kind ernsthaft als Mädchen fühle, machen die Eltern daran fest, dass es sich bei Videospielen und Filmen mit Prinzessinnen identifizierte. Grund genug für die Eltern, das Kind konsequent nur noch weiblich zu kleiden und ihm einzureden, dass sie nun ein Mädchen sei. Die Eltern gingen sogar so weit, dass sie den männlichen Namen behördlich in den Mädchennamen “Daisy” ändern ließen – angelehnt an die Prinzessin im Videospiel “Super Mario”, das wohl ausschlaggebender Grund war.
Experten widersprechen klar den Eltern
Die Frage, ob ein Kind in diesem Alter über ein belastbares Selbstbild seiner Geschlechtsidentität verfügt, darf stark angezweifelt werden. Dass viele Kinder in frühen Jahren spielerisch verschiedene Rollen ausprobieren – auch das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts, gehört zur normalen Kindesentwicklung. Psychologen betonen, dass solche Phasen nicht automatisch einen Identitätswandel bedeuten. Die kindliche Persönlichkeit befindet sich im Alter von drei oder vier Jahren in einem ständigen Wandlungsprozess – mit einer stark begrenzten Fähigkeit zur langfristigen Selbstreflexion. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Mehrheit aller Kinder mit Geschlechts-Dysphorie diese im Jugendalter wieder ablegt. Die Eltern geben sogar zu, dass das Kind regelmäßig auf seinen Buben-Namen zurückgreift. All dies bringt sie jedoch nicht von ihrer gelebten Praxis ab.
Elterliche Prägung verstört Kinder nachhaltig
Eltern, die ihre Kinder frühzeitig in solche “Gender”-Rollen drängen, betonen oft, sie würden „nicht drängen, sondern begleiten“. Doch gerade in der genannten Familie, in der beide Elternteile selbst Transen sind, stellt sich zwangsweise die Frage nach bewusster oder unbewusster Prägung. Kinder orientieren sich stark an ihrem Umfeld und Vorbildern – besonders in so jungen Jahren sind das meist die Eltern. Was geschieht, wenn Rollenspiele und Identitätsfragen nicht mit kindlicher Neugier, sondern mit gesellschaftlicher Symbolik aufgeladen werden? Ein aggressives Drängen der kindlichen Laune in eine “Geschlechts-Identität”– etwa durch Schulpersonal, Namensänderungen oder öffentliche Erzählungen – könnte sich später als Belastung für das Kind herausstellen, wenn sich dessen Selbstbild ändert und für ein massives Kindheitstrauma sorgen.
Trump kündigt Wandel an
In den Vereinigten Staaten selbst schlägt der Fall indes hohe Wellen. Dass selbst am anderen Ende des Landes The Oregon, immerhin die älteste (seit 1850 erscheinende) Tageszeitung der ganzen Westküste, darüber umfassend berichtet, zeigt die Brisanz. Viele republikanische Wähler sehen sich nun in ihrer Unterstützung für Präsident Donald Trump bestätigt – denn seine neue Administration stellt das Kindeswohl stark in den Fokus. Trump unterzeichnete bereits ein Executive Order, das darauf abzielt, den Zugang von Trans-Jugendlichen zu sogenannter „geschlechtsangleichender medizinischer Versorgung“ einzuschränken. Zudem warf er Schulen und linken Lehrern vor, Kinder in Richtung “Trans-Identität” zu indoktrinieren. In einer Rede sagte Trump: “Wir werden die Transgender-Ideologie aus unseren Schulen verbannen.” Somit gibt es zumindest Hoffnung, dass verstörende Fälle wie das des Buben “Daisy” bald einen neuen Straftatbestand für die Eltern erfüllen werden.