Covid-Antigentest in Schulen

FÜnf Jahre nach Ausbruch des Coronavirus sind sich Experten einig, dass weder Tests noch das Maskentragen gute Entscheidungen waren.

27. Feber 2025 / 11:54 Uhr

Regierungs-Experte gibt zu: Sinnlose Corona-Tests kosteten uns 5,2 Milliarden

Nach fünf Jahren kommt einiges ans Licht. Jetzt hat auch der Epidemiologe Gerald Gartlehner, Regierungsberater in der Corona-Zeit, gegenüber der Kleinen Zeitung eine erschreckende Bilanz gezogen.

“Volkssport” Testen hat uns nichts gebracht

So habe uns das massive Testen überhaupt nichts gebracht, sagte Gartlehner. Allerdings habe uns dieser „Volkssport“ zwischen März 2020 und Ende 2022 rund 5,2 Milliarden Euro gekostet. Mit dem Ergebnis, dass Österreich bei keinem Parameter der „Pandemie“ besser ausgestiegen sei als zum Beispiel Deutschland, das viel weniger getestet hat.

Einschätzung musste ins politische Schema passen

Aufhorchen ließ Gartlehner mit folgender Feststellung:

Wenn unsere Aussagen ins politische Schema passten, wurden sie angenommen. Wenn die Einschätzung nicht zu den politischen Plänen passte, wurde sie ignoriert.

Ob er dies an einem Beispiel festmachen könne, fragte die Kleine Zeitung. Gartlehner antwortete:

Zum Beispiel die Massentests vor Weihnachten 2020: Dass ein solches einmaliges Testen vor dem Fest nichts bringt, war aus epidemiologischer Sicht völlig klar. Trotzdem wurde es umgesetzt, und zwei Wochen später waren wir wieder im Lockdown.

Kinder als große Verlierer

Die Kinder bezeichnete der Epidemiologe als die „großen Verlierer der Pandemie“. Die Schulen, so Gartlehner, seien ja nicht geschlossen worden, um Kinder vor dem Virus zu schützen. Man habe schon bald gewusst, dass Kinder und Jugendliche durch das Coronavirus nicht besonders gefährdet wären. Die Schulen seien geschlossen worden, um die ältere Bevölkerung zu schützen – „aber mit massiven Nachteilen und Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Jungen“. Das sei einer der großen Fehler im Pandemie-Management gewesen, aber nie als solcher anerkannt worden.

Impfpflicht entstand aus Frusstration heraus

Zur Impfpflicht meinte Gartlehner, dass diese aus einer gewissen Frustration heraus entstanden sei, „weil man die Situation nicht in den Griff bekommen hatte“. Allerdings habe es nach der Omikron-Variante keine Rechtfertigung mehr gegeben, diese einzuführen. Dennoch sei sie im Jänner 2022 im Nationalrat beschlossen und erst ein halbes Jahr später zurückgenommen worden.

Menschen sind nicht nur an Covid-19 gestorben

Der Epidemiologe an der Uni Krems gestand Fehler ein und sagte, dass Menschen nicht nur an Covid-19 gestorben seien, sondern auch deshalb, weil Operationen verschoben worden sind, weil Untersuchungen nicht mehr durchgeführt werden konnten und keine Intensivbetten mehr frei waren. Wörtlich sagte Gartlehner:

Die Pandemie hat offenbart, wie fragil das österreichische Gesundheitssystem ist.

Im einer Sendung auf ServusTV waren sich im Übrigen alle Experten darüber einig, dass auch das Maskentragen mehr Schäden hervorgerufen hat, als es die Menschen vor der Ansteckung geschützt habe.

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