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Premierminister Rishi Sunak und Bildungsministerin Gillian Keegan (links) machen der Gender-Ideologie in Großbritanniens Schulen ein Ende.

19. Mai 2024 / 16:00 Uhr

Bildungsministerin verbannt mit Richtlinie Gender-Ideologie aus Schulunterricht

Ein Richtlinienentwurf der britischen Regierung sieht vor, dass Schüler im Unterricht nicht über Geschlechtsidentität unterrichtet werden sollen. Die Regeln werden einer neunwöchigen Beratung unterzogen, bevor sie endgültig festgelegt werden.

Biologische Tatsachen statt ideologisches Konstrukt

In der Richtlinie Statutory guidance on relationships education, relationships and sex education (RSE) and health education werden Lehrer angewiesen, nicht „über das Konzept der Geschlechtsidentität“ zu unterrichten. Weiters wird festgelegt, dass Schulen beim Unterricht zur Sexualerziehung vorsichtig vorgehen und keine Materialien verwenden sollen, die umstrittene Ansichten als Tatsachen darstellen. Einschließlich der Ansicht, dass Geschlecht vielfältig sei.

Auf die neuen Maßnahmen für Schulen am letzten Donnerstag angesprochen, sagte Bildungsministerin Gillian Keegan gegenüber der BBC, dass „biologischer Sex die Grundlage für Beziehungs-, Sexual- und Gesundheitserziehung ist – nicht diese umstrittenen Ansichten.“ Keegan berichtete von Hinweisen, dass den Schülern beigebracht werde, dass es „72 Geschlechter“ geben könne. Es habe Zeitungsberichte und Berichte von Eltern gegeben, dass sie Materialien von Kampagnen- oder Lobbygruppen gesehen hätten.

Richtige Informationen zur richtigen Zeit

In ihrem Vorwort zur Richtlinie sagte die Ministerin, dass es darum gehe, Kindern die „richtigen Informationen zur richtigen Zeit“ zu geben, aber auch sicherzustellen, dass die „unschuldige Kindheit“ nicht dadurch zerstört werde, dass ihnen etwas „viel zu früh“ beigebracht werde. Sexualerziehung sollte daher frühestens in der fünften Klasse, wenn die Schüler neun Jahre alt sind, unterrichtet werden.

Geschützte Merkmale wie die Geschlechtsumwandlung müssen laut der Richtlinie auf einer sachlichen Grundlage, in einem angemessenen Alter und nicht auf der Grundlage einer umstrittenen Ideologie erfolgen. Risiken unangemessener Online-Inhalte wie Pornografie können „altersgerecht“ ab der siebten Klasse besprochen werden. Gender-Ideologie soll zu keiner Zeit Inhalt des Unterrichts sein.

Schluss mit „All Gender“-Toiletten

Um gegen „geschlechtsneutrale“ Toiletten vorzugehen, kündigte Gleichstellungsministerin Kemi Badenoch ein weiteres Gesetz an. Demnach sollen neu gebaute Restaurants, Büros und einige andere öffentliche Räume dazu verpflichtet werden, getrennte Toiletten für Männer und Frauen zu haben.

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