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Mit der Ausforschung und Festnahme der Islamistin konnten die Sicherheitsbehörden ein mutmaßliches Blutbad verhindern.

19. Mai 2024 / 09:44 Uhr

Graz: 14-jährige IS-Fanatikerin plante blutigen Anschlag

In Graz wurde gestern, Samstag, eine 14-jährige Jugendliche unter Terrorverdacht festgenommen. Die Islamistin wollte mutmaßlich im Stadtzentrum „Ungläubige“ ermorden. Die Sicherheitsbehörden waren ihr über Chats in Messengerdiensten auf die Spur gekommen.

Blutbad verhindert

Die steirische Landeshauptstadt dürfte knapp einem islamistischen Terroranschlag entgangen sein. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, steht die Montenegrinerin unter Verdacht, einen blutigen Anschlag auf die Grazer Bevölkerung vorbereitet zu haben. Als Tatort soll sie den belebten Grazer Jakominiplatz ausgewählt haben.

Bei einer ersten Einvernahme zeigte sich die Verdächtige nicht geständig und verweigerte die Aussage. Die Staatsanwaltschaft ordnete Untersuchungshaft an.

Waffen lagen bereit

Wie weit die Vorbereitungen bereits gediehen waren, zeigt das Ergebnis einer Hausdurchsuchung, bei der ein Beil, ein Messer, Kleidungsstücke und Datenträger sichergestellt wurden. Bei einer ersten Sichtung des Datenmaterials stießen die Beamten auf diverses IS-Propagandamaterial sowie zahlreiche Kampf- und Hinrichtungsvideos.

Heimischer Staatsschutz hat lange geschlafen

Berichten zufolge hatte es wieder einmal zuerst eines Hinweises einer „europäischen Sicherheitsbehörde“ bedurft. Erst durch diesen Hinweis sollen die Ermittler des Landesamtes für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) Steiermark auf die Jugendliche aufmerksam geworden sein. In der Folge stellten die Beamten einen Chatverlauf sicher, in dem die Montenegrinerin die Tat ankündigte. Demnach hatte die Verdächtige gepostet, dass sie einen Anschlag auf Ungläubige im Raum Graz verüben möchte.

FPÖ kritisiert linkes “toleranzromantisches Geschwafel”

In einer Aussendung zeigt sich der steirische FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek schockiert:

Erneut ist die Steiermark im Zentrum der Auswirkungen von ungezügelter Zuwanderung und den Gefahren des politischen Islam. Wie bereits beim Fall der zwei Brucker Terror-Bubis oder dem 14-Jährigen, der Graz zerstören wollte, offenbart sich das Versagen der politischen Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene in den letzten Jahren.

Das toleranzromantische Geschwafel linker Kräfte wie beispielsweise der SPÖ komme einem klaren Negieren der Tatsachen gleich, so Kunasek. Man müsse der Realität endlich ins Auge sehen und dem radikalen Islam in der Steiermark den Kampf ansagen. Die FPÖ fordert daher ein entschlossenes Vorgehen gegen Anhänger des Radikalislams und die rasche Einführung eines Gesetzes zum Verbot des politischen Islams in Österreich.

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