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Sigrid Maurer

Statt auf dem Rücken eines Attentatsopfers Parteipolitik zu betreiben, sollte Frau Maurer lieber die Affinität ihrer EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling zum Linksextremismus hinterfragen.

16. Mai 2024 / 16:41 Uhr

Infam: Grüne instrumentalisieren Fico-Attentat, um FPÖ anzupatzen

Den letzten Funken an Anstand scheint man mittlerweile bei den Grünen verloren zu haben. Eben erst war der slowakische Ministerpräsident Robert Fico gestern, Mittwoch, nach einem Schuss-Attentat in ein Krankenhaus geflogen worden, wo die Ärzte um sein Leben kämpften, als die Klubobfrau der Grünen, Sigi Maurer, und die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ewa Ernst-Dziedzic versuchten, die FPÖ für Gewalt an Politikern verantwortlich zu machen.

Skrupelloses Duo

Ohne zu erwähnen, dass es in Deutschland Funktionäre der AfD waren, die im vergangenen Jahr in großer Mehrzahl Opfer von Gewalttaten wurden, beklagten die Grün-Politikerinnen in einer Aussendung die steigende Zahl politisch motivierter Gewalttaten in Deutschland und Europa. Sie bezeichneten den Mordanschlag auf den slowakischen Ministerpräsidenten als „erschreckenden Tiefpunkt an demokratiefeindlichem Verhalten“, um wenige Zeilen später schamlos zu versuchen, den Fokus auf die FPÖ zu lenken:

Während wir heute im österreichischen Parlament zahlreiche verbale Angriffe seitens der FPÖ erleben mussten, sehen wir, wie schmal der Grat zwischen gewaltvoller Sprache und physischer Gewalt ist.

Fürst: „Schämen sie sich“

Deutliche Worte zum Versuch der Grünen, auf dem Rücken des um sein Leben kämpfenden slowakischen Premiers politisches Kleingeld zu wechseln, fand die FPÖ-Sprecherin für Außen- und Neutralitätspolitik, Susanne Fürst. In einer Replik schrieb sie:

Der Missbrauch des Attentats auf den slowakischen Regierungschef Fico für parteipolitische Anschüttungen der FPÖ durch die grüne Klubobfrau Maurer und die Abgeordnete Ernst-Dziedzic ist der Gipfel der Pietätlosigkeit und Geschmacklosigkeit.

Die beiden Grün-Politikerinnen forderte Fürst auf, sich dafür zu schämen. Ministerpräsident Fico wünschte sie eine rasche und vollständige Genesung. An Spekulationen über die Motive hinter dem Attentat wolle sie sich nicht beteiligen.

Verdächtiger war bisher unauffällig

Wie sich mittlerweile herausstellte, handelt es sich beim mutmaßlichen Attentäter um einen 71-jährigen Hobby-Literaten und ehemaligen Wachmann, der einen linken Literaturklub betreibt. Als Motiv soll er die von der Regierung geplante Auflösung des öffentlich-rechtlichen Radios und Fernsehens RTVS genannt haben.

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