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Elektroauto

Das Elektroauto verliert nicht nur in Österreich zunehmend an Attraktivität, sondern auch weltweit.

14. Mai 2024 / 07:49 Uhr

Pkw-Neuzulassungen: Benziner plus 27 Prozent, E-Autos minus 4,8 Prozent

Im April 2024 wurden laut Statistik Austria 21.337 Personenkraftwagen neu zum Verkehr zugelassen. Überraschung: Es gab deutlich mehr Verbrenner, aber weniger Elektro-Pkw als im Vorjahr.

Deutlicher Anstieg bei Verbrennern

Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas schrieb in einer Pressemitteilung:

Der österreichische Neuwagenmarkt hat wieder kräftig zugelegt. Mehr als 21.300 Pkw erhielten im April 2024 erstmals ein Kennzeichen und sorgten für ein Neuzulassungsplus im zweistelligen Prozentbereich. Der Zuwachs von insgesamt 15,3 Prozent geht vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Zulassungen von Verbrennern und Hybriden zurück, während die Nachfrage nach Elektroautos im April den dritten Monat in Folge rückläufig war.

Rein elektronisch betriebene Pkw im Sinkflug

Schaut man sich im Vergleich zum April des Vorjahres die Statistik an, ergibt sich folgendes Bild: Es wurden 8.070 Benzin-Pkw (plus 27 Prozent) und 4.197 Diesel-Pkw (plus 21,9 Prozent) neu zugelassen. Ebenfalls angezogen haben die Neuzulassungen von Benzin-Hybrid-Pkw (4.555; plus 10,9 Prozent) und Diesel-Hybrid-Pkw (1.282; plus 6,7 Prozent). Schließlich wurden 9.070 (plus 4,2 Prozent) alternativ angetriebene Pkw neu zugelassen. Dabei sanken die Neuzulassungen rein elektronisch betriebener Pkw (3.232; minus 4,8 Prozent).

Milliarden-Verluste bei Pkw-Herstellern

Der Bericht der Statistik Austria spiegelt auch den internationalen Markt wider. So geht nicht nur in Europa der Absatz von Elektroautos zurück und beschert den Herstellern Probleme, sondern – wie berichtet – auch in den USA. Die Elektroautosparte bei Ford fuhr im ersten Quartal einen Verlust von 1,3 Milliarden US Dollar ein.

Dass sich das Elektroauto immer mehr zur politischen Mogelpackung entwickelt, hat der „Motorenpapst“ Fritz Indra bereits im Juni 2020 in der ServusTV-Sendung „Talk Spezial“ gesagt. Damals wurde der Experte vor allem vonseiten der Grünen noch ausgelacht. Drei Jahre später fragte der Standard bei Indra nach und bekam dieselbe Antwort: Das E-Auto sei eine klimapolitische Mogelpackung, der Strom für E-Autos sei dreckig. Unzensuriert berichtete.

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